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E-Plus: Wer nicht telefoniert, muss trotzdem zahlen

Prepaid-Kunden der Marke E-Plus müssen künftig mit einem monatlichen Mindestumsatz von einem Euro leben, wenn sie ihre SIM-Karte über zwei Monate gar nicht genutzt haben.

13.08.2009, 17:01 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Immer mehr Mobilfunk-Anbieter gehen dazu über, ihren Kunden Strafgebühren zu berechnen, wenn sie ihre von Fixkosten befreiten SIM-Karten kaum oder gar nicht nutzen. Angefangen hat es mit callmobile, Fortsetzung fand es bei klarmobil.de und jetzt hat auch die E-Plus-Gruppe zugeschlagen. Prepaid-Kunden der Marke E-Plus müssen künftig einen Mindestumsatz von einem Euro akzeptieren, wenn sie Ihre SIM-Karte über einen Zeitraum von zwei Monaten nicht genutzt haben.
Nur für E-Plus-Tarife
Diese Änderung wurde während der vergangenen Tage per SMS an betroffene Kunden kommuniziert und zwischenzeitlich seitens E-Plus gegenüber unserer Redaktion bestätigt. Ausdrücklich weist E-Plus darauf hin, dass der Mindestumsatz nur für Prepaid-Tarife der Marke E-Plus gilt. Zum Beispiel Free & Easy, Time & More Prepaid oder die Zehnsation Prepaid. Angebote wie simyo oder blau.de sind nicht betroffen.
Kunden, die mit der Einführung der Nichtnutzungs-Gebühr nicht einverstanden sind, haben bis einen Monat nach Erhalt der SMS die Möglichkeit, ihren Prepaid-Tarif zu kündigen und sich ein möglicherweise noch bestehendes Restguthaben auszahlen zu lassen. Wenn weniger als ein Euro Guthaben auf dem Prepaidkonto vorhanden ist, erfolgt nach Angaben von E-Plus weder eine Abbuchung noch eine automatische Deaktivierung der Karte.

(Hayo Lücke)

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