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E-Plus baut LTE-Netz mit Technik von ZTE aus

Der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber E-Plus weitet seine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekommunikationsausstatter aus. ZTE wird zentraler Partner beim LTE-Ausbau und soll E-Plus mit LTE-Basisstationen beliefern.

21.02.2013, 15:10 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Der Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreiber E-Plus setzt nun auch auf den schnellen Mobilfunkstandard LTE. "Die E-Plus Gruppe startet unter dem Motto "Smart LTE" dieses Jahr einen bedarfsorientierten LTE-Ausbau. Damit setzen wir unsere nutzerorientierte und wirtschaftlich zielführende Netzausbaustrategie fort", erläutert Andreas Pfisterer, Technischer Leiter des Mobilfunkers. Der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE wird dabei der zentrale Kooperationspartner sein, wie E-Plus am Donnerstag bekanntgab. Die seit 2009 bestehende Zusammenarbeit zwischen E-Plus und ZTE werde auf den LTE-Netzausbau in Deutschland ausgeweitet.

ZTE liefert LTE-Basisstationen

ZTE war bereits Partner beim Ausbau des UMTS-Netzes von E-Plus und bei LTE-Feldversuchen. Nun sollen die Chinesen dem Mobilfunknetzbetreiber auch LTE-Basisstationen (eNodeB) liefern, außerdem wollen beide Unternehmen verstärkt im Bereich Evolved Packet Core (EPC), der Architektur des LTE-Kernnetzes, zusammenarbeiten. Dank der Technologien von ZTE soll das E-Plus-Netz schnell um den LTE-Standard erweitert werden und "zusätzliche Zukunftssicherheit" bieten.

E-Plus baut sein bereits bestehendes HSPA+ Netz im Frequenzbereich von 1.800 MHz für LTE aus. Damit stehen den Kunden nach Unternehmensangaben künftig neben HSPA+ mit Bandbreiten von bis zu 21 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) auch die erheblich schnelleren LTE-Geschwindigkeiten zur Verfügung.

(Jörg Schamberg)

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