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dus.net: 20.000 Rufnummern für VoIP portiert

VoIP-Anbieter dus.net zieht positiv Bilanz in Sachen Rufnummern-Portierung: Mehr als 20.000 Rufnummern wurden von Kunden ins Internet mitgenommen.

03.11.2006, 08:01 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

VoIP-Anbieter dus.net zieht positiv Bilanz in Sachen Rufnummern-Portierung: Mehr als 20.000 Rufnummern wurden in den vergangenen 18 Monaten von Kunden ins Internet mitgenommen. Tendenz steigend. Laut Unternehmensangaben nimmt dieser Trend monatlich um bis zu 20 Prozent zu.
Festnetz einsparen
"Kunden, die ihren Internetzugang ohne einen herkömmlichen Telefonanschluss betreiben können, haben generell die Möglichkeit, durch eine Portierung ihrer Festnetzrufnummern die monatlichen Grundgebühren eines ISDN- oder Analoganschlusses einzusparen", so ein dus.net-Sprecher. Wer also dank "nacktem" DSL oder Kabel-Internet auf seinen Festnetz-Anschluss verzichten kann, wechselt mit seiner bisherigen Rufnummer zu einem VoIP-Anbieter und kommuniziert künftig nur noch übers Internet.
Portierung gegen einmalige Gebühr
Einen Großteil der Portierung bei dus.net machen allerdings Anlagen-Anschlüsse mittelständischer und großer Unternehmen aus. Hier ist meist eine ausreichende Internetanbindung vorhanden, die nicht an den Festnetzanschluss gekoppelt ist - beispielsweise auf Basis eines SDSL-Anschlusses. Durch den Umzug der Rufnummern auf VoIP können sie auf einen teuren Primärmultiplexanschluss verzichten.
Bei dus.net können Rufnummern aus allen deutschen Ortsnetzen innerhalb von zwei bis sechs Wochen portiert werden. Pro Anschluss werden dabei einmalige Gebühren in Höhe von 29,90 Euro von dus.net berechnet, egal, um welchen Anschlusstyp oder um welche Anzahl Rufnummern es sich handelt. Um die Nummer von dus.net zu einem anderen Provider mitzunehmen, werden einmalig Verwaltungskosten von 19,90 Euro in Rechnung gestellt.

(Aleksandra Leon)

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