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DSL im Februar: Das große Sparen geht weiter

Auch im zweiten Monat des neuen Jahres kann an allen Ecken und Enden gespart werden. Wir zeigen, wo es was günstiger gibt.

03.02.2006, 18:37 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Anfangs war es die Hardware, die den Neukunden zu Sonderpreisen unter die Nase gehalten wurde. Heute sind es die Tarife selbst, die Unentschlossene locken sollen. Die Provider haben eine neue Vermarktungsmasche gefunden und offerieren vergünstigte oder gar kostenlose DSL-Flatrates, wenn eine lange Vertragslaufzeit eingegangen wird.
Vergünstigte Flatrates
Bei AOL kostet die DSL-Pauschale bis Ende dieses Monats noch 4,99 Euro bei einem Jahr Laufzeit. Anschließend fällt der übliche Preis in Höhe von 9,99 Euro an, sofern AOL bis dahin nicht an der Preisschraube drehen sollte. An Hardware bieten die Hamburger Qualitätsgeräte aus dem Hause AVM: FRITZ!Box SL und Fon gibts für 0 Euro, FRITZ!Box Fon WLAN für 29,99 Euro und FRITZ!Box WLAN 3050 im Tausch gegen 19,99 Euro.
Die Gebühren für AOL-Anschlüsse entsprechen dem Resale-Portfolio des rosa Riesen. Individuell bepreist ist hingegen das ADSL2(+)-Angebot, das bereits in 22 Städten verfügbar ist. Für 29,99 Euro erhält der Kunde echte 16 Mbit/s Downstream und 1000 kbit/s Upstream.
Ein Jahr kostenlos
Normalerweise kostet die DSL-Flatrate von Tele2 monatlich 7,95 Euro. In einigen Regionen sogar nur 3,95 Euro. Ganz unabhängig vom Wohnort ist das bis Ende Februar gültige Neukunden-Angebot: wer sich für einen Tele2 DSL-Anschluss 6000 plus Flatrate registriert und einen Zweijahresvertrag eingeht, erhält in den ersten 12 Monaten die Deutschland-Flat für 3,95 Euro monatlich oder die City-Flat komplett kostenlos. Anschließend gilt der entsprechende Normalpreis.
In der Aktions-Abteilung der Telekom ist derzeit Ruhe eingekehrt. Trotzdem kann auch bei Magenta gespart werden. Die Billigmarke Congster bietet in 26 Städten die localFLAT für 4,99 Euro, in den übrigen Regionen die countryFLAT für 7,99 Euro. Wer seinen T-DSL-Anschluss über Congster ordert, darf sich über den T-Sinus 154 DSL Basic 3 und die damit gewonnene WLAN-Konnektivität freuen. Bei der "Premium-Marke" T-Online kostet die DSL-Flat 9,99 Euro, die nötige Hardware ist kostenlos. Bei freenet kann man ein Jahr lang kostenfrei telefonieren, wenn man gleichzeitig freenetDSL inklusive Flatrate beauftragt. Somit spart man zwölf mal 9,90 Euro, also insgesamt 118,80 Euro. Obendrauf legt freenet 20 Downloads beim Musik-Downloadportal iTunes. Bei Tiscali gibt es Ähnliches: bis zum 14. Februar kostet die VoIP-Flatrate nur einen Euro monatlich. Optional auch für Bestandskunden.
GMX-Flat ein Jahr für lau
Bei der United-Internet-Tochter GMX erhalten Neukunden bei Bestellung bis Ende Februar die Flatrate im ersten Jahr für monatlich 0 Euro. Im zweiten Jahr der Vertragslaufzeit fallen die üblichen Konditionen für den Internetzugang an: also 4,99 Euro für die DSL_Cityflat oder 9,99 Euro für die DSL_Flat. Zudem steht DSL-Hardware von AVM, genau wie bei Schwester 1&1, zum Vorzugspreis bereit. Die Surf & Phone-Box schlägt mit 29,90 Euro, eine FRITZ!Box mit 0 Euro zu Buche.
Hartwaren bei Strato
Die freenet-Tochter Strato liefert wie andere Konkurrenten auch das DSL-Modem dauerhaft für 0 Euro (FRITZ!Box SL). Den mit bis zu 125 Mbit/s funkenden WLAN-Router FRITZ!Box 7050 stellt Strato für 69,90 Euro zur Verfügung. In Verbindung mit dem Netzanschluss mit 6016 kbit/s Downstream sinkt der Preis sogar auf den Nullpunkt. Die DSL-Flatrates bleiben in ihrer Staffelung gleich und kosten auch im Februar zwischen 4,90 Euro und 8,90 Euro. Das Angebot, die Flat unabhängig vom Standort im ersten von zwei Vertragsjahren für 2,90 Euro pro Monat zu erhalten, besteht auch künftig.
Neben genannten T-DSL-Resellern sind auch bei Arcor und QSC weiterhin keine Einrichtungsgebühren für das DSL-Angebot zu zahlen. Alle Aktionen auf dem Breitband-Sektor können unserer Aktions-Datenbank entnommen werden.

(Michael Müller)

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