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DSL-Flat von S&P data ab 2,90 Euro

Der Pauschalzugang kostet 2,90 Euro bei 12 Monaten und 3,46 Euro bei einem Monat Laufzeit - wahlweise mit oder ohne feste IP-Adresse.

12.03.2006, 20:01 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Die in Mainz ansässige S&P data GmbH - jedoch nicht mit Schlund & Partner zu verwechseln - bietet ab sofort drei verschiedene DSL-Flatrates für unterschiedliche Zielgruppen an. Bei einem Tarif ist beispielsweise eine feste IP-Adresse enthalten.
Günstig bei langer Laufzeit
Wer eine eigene IP-Adresse mit Reverse-DNS benötigt, zahlt monatlich 8,24 Euro für den Breitband-Pauschalzugang via T-DSL bei einer Vertragsbindung von einem Monat. Wer sich ein Jahr an den Anbieter bindet, zahlt für das gleiche Angebot nur 2,90 Euro. Allerdings wird hier eine Einrichtungsgebühr in Höhe von 24,36 Euro fällig und die Abrechnung erfolgt für zwölf Monate im Voraus.
Ohne statische IP noch billiger
Ein weiterer Flatrate-Zugang ohne feste IP kostet 3,46 Euro bei einer Laufzeit von nur einem Monat und monatlicher Zahlungsweise.
Allen Flatrate-Tarifen ist die Maximalgeschwindigkeit von bis zu 6016 kbit/s im Downstream und 512 kbit/s im Upstream gemeinsam - auch wenn über T-DSL 6000 eigentlich ein Upload von 576 kbit/s möglich wäre. Sie können deutschlandweit über den T-DSL-Anschluss von T-Com genutzt werden. Als IP-Plattform diene laut S&P data die Infrastruktur von LambdaNet - in unserem Diskussionsforum berichten Kunden jedoch von einem Routing über TAL.de. Die Zugangsdaten werden laut Anbieter innerhalb von fünf Minuten per E-Mail versandt.
Poweruser sollten vorsichtig sein
Einen Haken hat das Angebot allerdings dann doch noch: Gemäß Punkt 6.8 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat der Provider das Recht den Vertrag bei zu hohem Nutzungsaufkommen - das heißt, bei einer regelmäßigen Abweichung des Trafficvolumens um mehr als das Dreifache des durchschnittlichen Nutzungsvolumens - "ohne vorherige Ankündigung und im Interesse der Gesamtheit aller Kunden fristlos zu kündigen." In den FAQ geht der Anbieter dabei von einem Durchschnittsvolumen von 85 Gigabyte aus, was ungefähr einer Grenze von 200 GB entsprechen würde - also kein geeigneter Provider für Poweruser.

(Tobias Capangil)

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