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DSL & Co: Letzte Chance - Sparen im September

Der Monat neigt sich dem Ende entgegen. Sparfüchse sollten sich also beeilen, um möglichst viele Euros zu sparen.

26.09.2005, 18:44 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Gespart werden kann an allen Ecken und Enden. Vielerorts sogar über das ganze Jahr hinweg. Diese Übersicht dient dazu, vor dem Monatswechsel noch einmal einen Überblick zu erhalten, wo momentan wieviele Euros zurückgelegt werden können.
1&1 macht mehr als zwei
Im Hause 1&1 wird es allem Anschein nach auch weiterhin Markenhardware für lau geben. Primär können aber DSL-Einsteiger absahnen - mit der Schaltung eines 1&1 DSL-Anschlusses fallen die Mitgifte am Großzügigsten aus. Die Bereitstellungspreise belaufen sich bei 1&1 DSL 1000 auf 49,95 Euro, für die Variante mit 2048 kbit/s Downstream werden 29,95 Euro fällig. Wer sich für die schnellste Leitung mit sechs Mbit/s entscheidet, spart die Setupkosten.
Surfer, die ihren T-DSL-Anschluss umwandeln lassen, können in den ersten drei Monaten die Grundgebühr für den Zugangstarif anderweitig verplanen. Die Tarifpalette des Providers umfasst zwei Flatrates für 4,99 Euro oder 9,99 Euro pro Monat, je nach Standort. Hardwaretechnisch stehen diverse FRITZ!Boxen zur Auswahl. Wahlweise mit oder ohne WLAN für 0 Euro oder mit VoIP-Funktion für 29,99 Euro.
Kostenlos-Router bei freenet
Bei freenet erhalten sogar DSL-Wechsler einen WLAN-Router (FRITZ! Box SL WLAN) für 0 Euro - das ist bei keinem anderen Anbieter der Fall. Außerdem wird nur für freenetDSL 1000 eine Schaltgebühr in Höhe von 49,95 Euro fällig. Die Anschlüsse mit 2048 und 6016 kbit/s Empfangsgeschwindigkeit sind kostenlos buchbar. Außerdem spendiert der giftgrüne Provider seinen Kunden sechs Monate die Grundgebühr für den DSL-Tarif. Das wären sechs mal 8,90 Euro (= 53,40 Euro) für die Flatrate und sechs mal 3,90 Euro (= 23,40 Euro) für den Volumentarif mit zwei Gigabyte Freitraffic.
Die Strato AG hat erst vor wenigen Wochen den Radius der Flatrate City deutlich erweitert: In insgesamt 50 Städten ist der Zugang für 4,99 Euro jetzt erhältlich, bundesweit gibt es die Strato-Flatrate für 8,99 Euro. Die Tarife gelten in Verbindung mit einem MaxxiDSL-Anschluss mit einem, zwei oder sechs Megabit. Bei den Providern, die noch auf den guten alten T-DSL-Anschluss setzen, haben die Sparangebote noch nicht an Attraktivität verloren. Bestes Beispiel und letztes Überbleibsel der T-DSL-Ära ist hier Lycos - das Unternehmen bietet auch T-Surfern noch immer eine Flat zum Sparpreis. Ohne Anschlusswechsel.
Kein Resale
Die Gütersloher schenken Einsteigern das DSL-Modem und verlangen alternativ 38,80 Euro für einen WLAN-Router von Siemens. Die Einrichtungskosten für den Anschluss werden ab T-DSL 2000 voll übernommen - lediglich für 1024 kbit/s ist eine Gebühr von 49,95 Euro zu zahlen. Für Wechsler kostet das gleiche Gerät zehn Euro mehr.
Bis Mitte Oktober gültig ist der "Schlussverkauf". Dieser richtet sich an Wechsler und verbilligt die DSL-Flat von 9,95 Euro auf 6,95 Euro pro Monat bei zwölfmonatiger Laufzeit. Jeder Besteller bekommt als Bonus zudem 2.500 Webmiles gutgeschrieben.
Alternative Congster
Neben Lycos sind eigentlich nur noch Congster und KAMP aktiv, echte DSL-Flatrates auch für die Breitbandverbindung der T-Com bereit zu stellen. Bei drei Monaten Vertragslaufzeit beträgt der Congster-Festpreis 14,99 Euro. Geht der Kunde eine Bindung über ein Jahr ein, sinkt diese Gebühr auf 9,99 Euro. Außerdem im Angebot sind zwei Volumentarife mit 2000 (3,99 Euro) oder 4000 MB (6,99 Euro) Inklusivvolumen. Hardware gibt es bei Congster nicht. Schade eigentlich. Bei KAMP kostet die Flatrate 9,99 Euro - für T-DSL 1000 und 2000-Surfer sogar nur 7,77 Euro und 8,88 Euro. Bleibt eigentlich nur noch, Arcor zu erwähnen. Der T-Com-Konkurrent ist seit fast genau einem Jahr sehr erfolgreich auf Beutefang. Auch im September ist für die Operation Preis kein Ende in Sicht. Ob dies im Oktober weiter so sein wird? Davon ist jedenfalls auszugehen, und doch hier noch einmal die aktuellen Ersparnisse.
Operation Dauertiefpreis
Kunden, die einen Arcor ISDN-Anschluss bestellen, haben die Möglichkeit eine DSL-Anbindung mit zu bestellen. Die Einrichtung ist für beide Merkmale kostenlos. Arcor-DSL steht mit 1024, 2048, 3072 und 6016 kbit/s Downstream zur Verfügung. Die Flatrate kostet in Verbindung mit 2048, 3072 und 6016 kbit/s nur 4,95 Euro. Bis Ende September entfällt der Grundpreis für die ersten beiden Monate bei Online-Bestellung.
Für Arcor-DSL 1000 steht der Pauschalzugang nicht zur Verfügung. Hier sind 1000 Megabyte Freivolumen inbegriffen. Für insgesamt 10 Euro - ein interessantes Angebot für Einsteiger und Wenignutzer.
Blick auf die Kabelnetzbetreiber
Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Kabelbetreiber, die aktuell stetig an Kunden zulegen. Zu Recht, haben sie doch schon heute Triple-Play-Angebote parat, die es Kunden ermöglichen sowohl fern zu sehen, zu telefonieren und gleichzeitig im Internet zu surfen. Vorzeigbar sind hier besonders die Angebote von ish und Kabel Deutschland.
Bei ish stehen drei Breitbandtarife zur Bestellung bereit. Mit 256, 2048 oder 5120 kbit/s Downstream. Pro Monat kosten die Flat-Pakete 19,90 Euro, 34,90 Euro respektive 59,90 Euro. Ein VoIP-Telefonanschluss ist für fünf Euro Aufpreis hinzubuchbar. Bei Kabel Deutschland kann bisher nur über das TV-Kabel gesurft werden, das ändert sich jedoch in Kürze. Dann kommt eine VoIP-Option hinzu. Die Bandbreiten erstrecken sich von 2,2 Mbit/s bis 8,2 Mbit/s, die Preise beginnen bei 16,90 Euro und enden bei 49,89 Euro. Das Angebot von ish ist nur in Teilen Nordrhein-Westfalens, die Produkte von KDG hingegen überregional verfügbar.

(Michael Müller)

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