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DSL-Ausbau: Hoffnung für ländliche Gebiete

Ein neuer DSL-Zugang zum Weihnachtsfest: Dieser Wunsch könnte sich laut eines Berichts der Tageszeitung "Welt" für etliche Kunden in der Provinz dieses Jahr noch erfüllen.

22.10.2007, 14:03 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Es gibt Grund zur Hoffnung für Personen, die in ländlichen Regionen bisher nicht über DSL online gehen können. Die Telekom will in diesem Jahr 400.000 neue DSL-Anschlüsse in bisher unversorgten Regionen schaffen.
Telekom investiert
Timotheus Höttges, Festnetzchef der Deutschen Telekom, erklärte in einem Interview mit der Zeitung "Welt am Sonntag", dass die Telekom eine dreistellige Millionensumme investieren werde. Der DSL-Marktführer will bis Jahresende eine bundesweite DSL-Versorgung von 94,4 Prozent der deutschen Bevölkerung erreichen. Damit wäre das DSL-Netz der Telekom 2007 um über zwei Prozent gewachsen. Höttges sieht den weiteren Weg vorgezeichnet: "Unser Ziel ist Internet für alle".
Höttges sieht die Telekom derzeit auch "wieder in der Offensive". Mittlerweile seien mehr als 70 Prozent der DSL-Kunden in Laufzeitverträge gewechselt. Sollten die Kunden keine zweijährige Vertragsbindung wünschen, würde die Telekom-Billigmarke congstar eine gute Alternative darstellen. An den Preisen möchte Höttges derzeit aber nichts ändern. "Unsere Preise stimmen so wie sie sind." Entscheidend würde auch die Verlässlichkeit eines DSL-Anbieters sein.
Auch Telekom-Konzernchef René Obermann sieht sein Unternehmen derzeit auf einem guten Weg. Wie berichtet, sei die angepeilte Zahl von 40 bis 45 Prozent der DSL-Neukunden in diesem Jahr sogar schon übertroffen worden. Zur Jahreshälfte 2007 stellte die Telekom 47 Prozent aller Breitbandzugänge.

(Jörg Schamberg)

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