Datenschutznovelle

DSGVO: Bankenverband warnt vor betrügerischen Mails

Kunden, die ihre Bankgeschäfte online erledigen, sollten in der nächste Zeit vorsichtig sein. Betrüger wollen mit dem Stichwort "DSGVO" Daten von Verbrauchern abgreifen.

Phishing© Jiri Hera / Fotolia.com

Berlin - Bankkunden sollten E-Mails ihres Geldinstituts in den kommenden Wochen kritisch lesen. Das empfiehlt der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Der Hintergrund: Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) tritt am 25. Mai in Kraft. Viele Unternehmen schreiben daher derzeit ihre Kunden per E-Mail an, um sie über die Datenschutznovelle zu informieren. Aber Vorsicht: Auf diesen Zug springen auch Betrüger auf, die unter dem Stichwort "DSGVO" versuchen, an die Daten von Verbrauchern heranzukommen.

Keine Daten preisgeben

Unabhängig von der Datenschutzgrundverordnung gilt: Banken werden nach Angaben des Verbands Kunden nicht per E-Mail um Nennung oder Eingabe von persönlichen Daten wie Kontonummer, PIN oder Passwörter bitten. Institute verlangen demnach auf diesem Wege auch nicht, ein Konto zu aktivieren, zu "entsperren" oder es zu "aktualisieren". Wer Zweifel an der Echtheit einer E-Mail hat, sollte direkten Kontakt zum Geldinstitut aufnehmen.

Marcel Petritz / Quelle: DPA

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