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Druck durch iPad: Amazon E-Books werden teurer

Amazon will sich vom iPad nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Statt zu einem festgesetzten Höchstpreis von rund 10 Dollar können nun zwei weitere Verlage E-Books zu einem höheren Preis anbieten.

01.04.2010, 15:01 Uhr (Quelle: DPA)
Amazon© Amazon

Der Internethändler Amazon kommt bei den Preisen für elektronische Bücher immer stärker unter Druck. Zwei weitere Verlage konnten gegenüber Amazon höhere Preise für ihre "E-Books" durchsetzen, wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch berichtete.

Preisdiktat fällt

Statt 9,99 Dollar soll die Mehrzahl der neuen Bestseller bei Simon & Schuster sowie HarperCollins 12,99 bis 14,99 Dollar kosten. Bislang konnte Amazon als unangefochtener Marktführer allen Verlagen einen Preis von etwa 10 Dollar diktieren. Nun bekommt Amazon jedoch harte Konkurrenz durch den Tablet-Computer iPad von Apple. Der Technologie- Konzern hatte sich von Anfang an wesentlich offener für die Wünsche der Verlage gezeigt und konnte so fünf der sechs großen US-Verlage für sich gewinnen. Die neue Preisgestaltung bei Amazon soll nun dafür Sorge tragen, dass Amazon über das gleiche Titel-Angebot verfügt wie Apple mit dem iPad.

Amazon bietet für sein elektronisches Lesegerät Kindle mehr als 420.000 zumeist englischsprachige Bücher an. Bereits vor anderthalb Monaten konnte die Holtzbrinck-Tochterfirma Macmillan gegenüber Amazon höhere Preise durchdrücken. Auf den deutschen Markt wirken sich die Entscheidungen wegen der Buchpreisbindung nicht aus.

(Saskia Brintrup)

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