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Dropbox: Mehr Speicherplatz und neue Tarifoption

Der US-Speicherdienst Dropbox hat seiner Tarifstruktur ein Upgrade verpasst. Sämtliche Pro-Pakete beinhalten nun mehr Speicherplatz zum gleichen Preis. Zudem wurde ein neues Paket eingeführt.

11.07.2012, 13:35 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Der Cloud-Dienst Dropbox hat die Konditionen seiner kostenpflichtigen Pro-Pakete überarbeitet und bietet mehr Ablagefläche zum gleichen Preis. Zudem steht ab sofort eine zusätzliche Tarifoption zur Verfügung.

Speicherplatz wird verdoppelt

Bislang hatten Dropbox-Nutzer neben dem kostenfreien Basis-Account mit 2 Gigabyte (GB) Speicherplatz lediglich die Wahl zwischen einer Variante mit 50 sowie 100 GB. Die Kapazität beider Tarife wurde nun jeweils auf 100 und 200 GB verdoppelt. Pro-Bestandskunden profitieren von dem Upgrade automatisch und erhalten zusätzlich ein dreimonatiges Probeabo für Dropbox Pro 100, das an Familie und Freunde weitergereicht werden kann.

Die Gebührenskala bleibt unverändert. Das Einstiegsangebot kostet bei monatlicher Abrechnung weiterhin 9,99 Dollar (rund 8,13 Euro), bei jährlichem Zahlungseinzug gibt es rein rechnerisch zwei Monate gratis und der Preis sinkt auf 99 Dollar (rund 81 Euro). Das 200-GB-Abo kostet monatlich 19,99 Dollar (rund 16,27 Euro); jährlich gilt analog ein reduzierter Preis von 199 Dollar (rund 162 Euro). Neu eingeführt hat Dropbox ein drittes Paket, das 500 GB Cloud-Speicher bietet. Hier werden 49,99 Dollar (rund 40,68 Euro) monatlich beziehungsweise 499 Dollar (rund 406 Euro) pro Jahr fällig.

Zahlung ausschließlich per Kreditkarte oder PayPal

Ergänzend zu jedem Tarif lässt sich darüber hinaus für jeweils 3,99 Dollar (rund 3,25 Euro) im Monat das Backup-Feature Packrat buchen, mit dem sich eine unbegrenzte Anzahl von Dateiversionen beziehungsweise gelöschten Dateien wiederherstellen lässt. Regulär überschreibt Dropbox die automatisch erstellten Sicherungsdateien in regelmäßigen Intervallen.

Die je nach Paket fällige Monatspauschale kann ausschließlich per Kreditkarte oder PayPal-Überweisung beglichen werden. Letzteres sorgt nach Dropbox-Angaben allerdings bei deutschen Nutzern häufiger für Schwierigkeiten. Wer hingegen ein Gratis-Angebot bevorzugt, findet auf onlinekosten.de eine Übersicht zu kostenlosen Online-Festplatten ab einer Größe von 2 GB.

(Christian Wolf)

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