Messenger

Drei einfache Tipps zum Umgang mit Sprachnachrichten

Jeder zweite Messenger-Nutzer verschickt auch Sprachnachrichten. Praktisch sind sie in Situationen, wo schreiben zu mühsam wäre. Für den Empfänger sind diese Nachrichten mitunter aber auch nervig. Der Verband Bitkom gibt Tipps.

Handy© Edyta Pawlowska / Fotolia.com

Berlin – Jeder zweite Messenger-Nutzer (55 Prozent) verschickt Sprachnachrichten. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren sind es sogar rund drei Viertel (73 Prozent). Sowohl in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen als auch bei den 50- bis 64-Jährigen hat schon jeder Zweite (jeweils 50 Prozent) Sprachnachrichten versendet, bei der Generation 65 Plus ist es gut jeder dritte Messenger-Nutzer (31 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Was an Sprachnachrichten so praktisch ist

Für viele sind Sprachnachrichten zu einer beliebten Form der Kommunikation geworden, weil man schnell über Ereignisse berichten und Informationen weitergeben kann. Schreiben ist gerade unterwegs oft mühselig und bei einem Anruf muss der Gesprächspartner auch im selben Moment Zeit haben“, sagt Adrian Lohse, Referent Consumer Technology beim Bitkom.

Sprachnachrichten-"Knigge"

Um eine Sprachnachricht im Chat aufzunehmen, muss lediglich das Mikrofon-Symbol gedrückt und gehalten werden. Zum Verschicken muss der Aufnahmeknopf nur losgelassen werden. Sowohl als Sender wie auch als Empfänger sollte man ein paar Verhaltensregeln beherzigen.

Sprachnachrichten leise abspielen

Manchmal ist es verlockend, eine Sprachnachricht sofort unterwegs abzuspielen –dann aber bitte so, dass sich die Mitmenschen nicht gestört fühlen und die Privatsphäre des Absenders geschützt ist, etwa über Kopfhörer. Was viele nicht wissen: Die Sprachnachricht kann leise abgespielt werden. Dazu einfach auf Abspielen drücken und das Telefon ans Ohr halten.

In der Kürze liegt die Würze

Es kann verlockend sein, bis ins kleinste Detail von der letzten Reise oder dem Date zu erzählen, es artet nur leider schnell aus. Immerhin benötigt der Hörer auch die Zeit, um sich zehn oder fünfzehn Minuten Gerede anzuhören. Daher empfiehlt es sich, die Sprachnachrichten kurz und prägnant zu formulieren und nicht minutenlang zu reden. Sprachnachrichten ersetzen kein Gespräch. Bei größerem Redebedarf vielleicht doch direkt anrufen oder treffen.

Wischen, Halten und ein kleines bisschen Übung

Sprachnachrichten aufzunehmen erfordert am Anfang ein bisschen Übung. Verplappert? Kein Problem, denn Sprachnachrichten lassen sich mit einem Wischen nach links löschen und das Gesagte wird nicht übermittelt. Wem es allerdings passiert, dass der Finger immer wieder abrutscht und die Sprachnachrichten zerstückelt gesendet werden, kann den Aufnahmeknopf festsetzen. Das geht allerdings noch nicht bei allen Messenger-Diensten und Betriebssystemen.

Melanie Zecher

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