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Drastischer Stellenabbau bei E-Plus?

Nach einem Bericht des "manager Magazin" sollen 1.400 der etwa 3.000 Stellen abgebaut werden. E-Plus soll von einem Vollsortimenter zu einem Discounter umgebaut werden.

21.06.2006, 15:09 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Die geplante Neuausrichtung des Mobilfunk-Netzbetreibers E-Plus könnte nach einem Bericht des "manager magazin" zu Lasten zahlreicher Arbeitsplätze gehen. Die drastische Schrumpfkur sei der Beginn einer strategischen Neuausrichtung.
Drastische Schrumpfkur
Wie es heißt, stehen etwa 1.400 der etwa 3.000 Mitarbeiter zählenden Belegschaft mindestens zur Diskussion. Sollte es hart auf hart kommen, würde E-Plus demnach fast die Hälfte der Mitarbeiter entlassen. Voraussichtlich im Juli will der neue E-Plus-Chef Michael Krammer die Neuausrichtung von E-Plus vorstellen.
Kern des Strategieschwenks sei die Abkehr vom bisherigen Konzept des Vollsortimenters. Das Unternehmen soll zum Discounter mit günstigen Standardangeboten umgebaut werden. Mit einem ähnlichen Konzept hatte Krammer in Österreich den Anbieter Telering zu großem Erfolg geführt. Als damaliger Chef des inzwischen von T-Mobile übernommenen Unternehmens hatte er unter anderem einen 1-Cent-Tarif für sehr günstige Gespräche mit dem Handy eingeführt.
E-Plus dementiert
Die Neuaufstellung von E-Plus mache vor allem Jobs in den Bereichen Produktmarketing, Innovation und Service überflüssig, schreibt das manager magazin weiter. Eine offizielle Bestätigung zu den Personal-Planungen gab es vom Düsseldorfer Mobilfunker allerdings nicht.

(Hayo Lücke)

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