Breitband-Fördermittel

Dobrindt: Schulen sollen Turbo-Internetzugang erhalten

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die Schulen in Deutschland mit schnelleren Internetzugängen versorgen. 30 Mbit/s seien zu wenig. Zur Aufrüstung der Schulen könnten Kommunen nun Breitband-Fördermittel abrufen.

Schüler-Tablet© Tyler Olson / Fotolia.com

Berlin - Deutschlands Schulen sollen ab sofort Geld aus dem milliardenschweren Bundesprogramm zum Internet-Breitbandausbau erhalten können. "Jede Schulklasse braucht zuverlässigen Turbo-Internetzugang - für digitales Lehren und Lernen und für zukunftsfähige Bildungsangebote", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) der "Passauer Neuen Presse" (Freitag).

Schnellere Internetzugänge für Schulen

"30 Mbit für das gesamte Schulgebäude und hunderte Schüler ist nicht ausreichend." Städte und Kommunen könnten zu diesem Zweck ab sofort Mittel aus dem Breitband-Förderprogramm beantragen.

Das Bundesprogramm ist mit vier Milliarden Euro ausgestattet und soll nach der Bundestagswahl fortgesetzt werden. Dobrindt kommt damit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) zuvor, die im vergangenen Jahr einen Digitalpakt für die Schulen mit einem Volumen von fünf Milliarden Euro angekündigt hatte. Bisher sind im Entwurf des Bundeshaushalts für 2018 jedoch keine Mittel dafür eingeplant.

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang