Glasfaserausbau

DNS:NET startet zentralen Netzknotenpunkt in Sachsen-Anhalt

Der Glasfaserausbau im Landkreis Börde und der Region Altmark in Sachsen-Anhalt kommt voran. Der Anbieter DNS:NET kann in Barleben nun einen wichtigen Netzknotenpunkt nutzen. Gigabit-Anschlüsse für erste Haushalte gebe es noch 2019.

DNS:NET© DNS:NET

In Barleben in Sachsen-Anhalt hat der Telekommunikationsanbieter DNS.NET in der vergangenen Woche einen zentralen Knotenpunkt, einen sogenannten Point of Presence (PoP), in Betrieb genommen. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Über solche Knoten bindet der Anbieter einzelne Gemeinden und Städte an seine Glasfaser-Infrastruktur an. DNS:NET verfügt in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt über Gigabit-Glasfaserringe. Seit Jahren baue DNS-NET nur noch Netze mit echten Glasfaserleitungen und biete unter anderem Gigabit-Speed an.

Gigabit-Anschlüsse für unterversorgte Regionen

Für den Landkreis Börde und die Altmark werde DSN:NET als künftiger Netzbetreiber zusammen mit der ARGE-Breitband des Landkreises Börde und dem Zweckverband Breitband Altmark die kommunalen Glasfasernetze realisieren. Bisher unterversorgte Regionen sollen mit Gigabit-Anschlüssen versorgt werden. Die Fläche der Altmark liege bei insgesamt 4.700 Quadratkilometer. Beim Giganetz des Landkreises Börse sei die Verlegung von über 7.000 Kilometer Glasfaserkabel erforderlich.

Erste Haushalte werden noch 2019 an Glasfasernetz angeschlossen

"Es geht bei den kommunalen Giganetzen mit großen Schritten voran und wir freuen uns, dass die Gemeinden sich hier in der Fläche ganz klar für die Zukunftstechnologie und den konsequenten Ausbau mit Glasfaser entschieden haben. Mit dem symbolischen Start unserer technischen Infrastruktur, die auch den infrastrukturellen Grundstein für ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld in den Regionen legt, kann ein weiterer Meilenstein gesetzt werden", so DNS.NET-Vertriebsleiter Colin Rauer. Erste Bauabschnitte seien fertiggestellt, mit dem Ausbau könne fast wöchentlich in neuen Gebieten und Ortsteilen gestartet werden. Die ersten Anwohner sollen noch vor Weihnachten an das Highspeed-Netz angeschlossen werden. Die Versorgung des gesamten Landkreis der Börde und der angrenzenden Altmark könne über den neuen, zentralen Technikstandort erfolgen.

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Jörg Schamberg

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