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DMB auch für das Saarland und Thüringen

Digitales Handy-TV soll über die Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH jetzt schon in vier Bundesländern ausgestrahlt werden.

17.03.2006, 12:54 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Die Pläne des Mobilfunk-Service-Providers debitel, in möglichst weiten Teilen Deutschlands mit dem digitalen Handy-Fernsehen basierend auf dem DMB-Standard durchstarten zu können, werden von immer mehr Landesmedienanstalten unterstützt. Im Mai soll es losgehen, aus vier Bundesländern liegt schon jetzt die Genehmigung vor.
Ein Meilenstein
Nachdem aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bereits grünes Licht signalisiert wurde, haben jetzt auch die Landesmedienanstalten im Saarland und in Thüringen Übertragungskapazitäten die den debitel-Partner Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) zugewiesen. Der Medienvorsitzende des Saarlands bezeichnete die Verschmelzung von Fernsehen und Mobilfunk nach debitel-Angaben als "Meilenstein" in der Entwicklung digitaler Medien. Deren Bedeutung werde sich "wohl am Ende als so wichtig herausstellen […] wie die Einführung des Privatfunks im Jahr 1984."
debitel plant, das Handy-TV in den ersten Städten rechtzeitig vor der Fußball WM zu starten. Dabei soll der TV-Spaß gegen eine "attraktive monatliche Pauschalgebühr" zusammen mit den Mobilfunkverträgen aller vier deutschen Netzbetreiber angeboten werden.

(Hayo Lücke)

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