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Display-News der Woche: Neue Monitore von Aoc, Asus und Philips

Aoc steuert sechs günstige Modelle mit einer Bildschirmgröße von 19,5 Zoll bei, Asus einen hochwertigen 24-Zoll-Monitor mit IPS-Panel und Philips einen Docking-Monitor für Notebook-Nutzer.

19.05.2013, 12:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Auch in dieser Woche haben wieder mehrere Display-Hersteller neue TFT-Monitore vorgestellt. Aoc steuert sechs Modelle mit einer Bildschirmgröße von 19,5 Zoll bei, die preisbewussten Käufern als Arbeitsgerät für typische Standardanwendungen dienen sollen. Asus hingegen wendet sich dem anderen Ende des Leistungsspektrums zu und startet einen hochwertigen 24-Zoll-Monitor zur Bearbeitung von Fotos und Videos. Die Marke Philips bringt währenddessen einen Monitor für mobile Anwender hervor: Über einen USB-Anschluss lässt er sich mit einem Notebook verbinden und soll dabei auch gleich eine Docking-Station ersetzen können.

Aoc: Günstige Monitore für Einsteiger

Auch wenn die TFT-Displays für den Heimgebrauch in den vergangenen Jahren stetig gewachsen sind, werden im Bereich der kleinen 19-Zoll-Displays noch immer "bedeutende Verkaufsanteile" erzielt, teilt Aoc mit. In diesem Segment will sich der Hersteller nun stärker einbringen und gibt daher sechs neue Geräte in den Verkauf. Alle basieren auf einem 19,5 Zoll großen Display mit 1.600 x 900 Bildpunkten. Da Aoc jeweils zu einem TN-Panel greift, sind nicht nur die Preise niedrig, sondern auch die Blickwinkel mit 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal eher knapp, die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden (ms) dafür angenehm kurz. Der typische Kontrast liegt bei 1.000:1, dynamisch sollen bis zu 20.000.000:1 erreicht werden.

Die Typen Aoc e2060Pwda, e2060Swd und e2060Swda zählt der Anbieter zur entspiegelten Professional-Serie. Der Unterschied zu den übrigen drei Modellen: Sie lassen sich um bis zu 10 Zentimeter in der Höhe verstellen und der Pwda unterstützt zudem eine Pivotfunktion und lasst sich daher um 90 Grad in den Portraitmodus drehen. Der e2050Swda ist lediglich nach vorne oder hinten neigbar und bietet wie der 2050Sw und die Professional-Exemplare eine Leuchtdichte von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Anschließen lassen sich die Bildschirme analog über D-Sub (VGA) oder digital über DVI. Der 2070Swn leuchtet mit 200 cd/m² weniger hell und spart außerdem an einer digitalen Schnittstelle. Auch Lautsprecher fehlen, sie bleiben den Modellen mit einem "a" in der Produktbezeichnung vorbehalten. Die neuen Aoc-Monitore sollen ab sofort inklusive dreijähriger Herstellergarantie erhältlich sein. Preise nannte das Unternehmen nicht, die Modelle 2050 und 2060Swda sind aber bereits ab rund 115 Euro in den Onlineshops gelistet.

Asus PA249Q ProArt: Auf korrekte Farben spezialisiert

Auch der neue TFT Monitor von Asus, der PA249Q ProArt, soll sich schon jetzt in den Geschäften einfinden. Mit einer UVP von 519 Euro ist das 24-Zoll-Gerät nicht gerade günstig, hat aber auch viel zu bieten. Für 178 Grad große Blickwinkel sorgt ein AH-IPS-Panel, während das 16:10-Format mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten eine große Arbeitsfläche schafft - auch in der Höhe. Die Reaktionszeit wird auf 6 ms beziffert, die Helligkeit ist mit 350 cd/m² überdurchschnittlich hoch. Um den statischen Kontrast von 1.000:1 in bestimmten Situationen zeitweilig ansteigen zu lassen, greift auch Asus auf eine dynamische Regelung zurück. Der Monitor wird vorkalilbriert ausgeliefert und deckt den Adobe Wide Gamut RGB-Farbraum laut Asus zu 99 Prozent und sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab. Um sich dem Nutzer anzupassen, ist der PA249Q ProArt in der Höhe verstellbar, neigbar und auch hochkant drehbar. Darüber hinaus bringt er eine Funktion mit, um Dokumente auf dem Bildschirm in ihrer tatsächlichen Größe anzeigen zu können. Zu den Anschlüssen zählen HDMI, Dual-Link DVI, VGA, ein DisplayPort, eine Audiobuchse und vier USB-3.0-Ports, um Speichersticks, externe Festplatten sowie einen Drucker unmittelbar verbinden zu können. Asus gewährt drei Jahre Garantie und bestückt das Paket mit einem DisplayPort-, VGA-, USB- und Audiokabel.

Philips 231P4UPES: Docking-Monitor für Notebook-Nutzer

Der neue Philip 231P4UPES ist ebenfalls reichhaltig mit Schnittstellen bestückt - allerdings nicht, um mit möglichst vielen Grafikkartenausgängen zu harmonieren, sondern um mobilen Notebook-Nutzern bei Rückkehr an den Schreibtisch eine komfortable Arbeitsumgebung bereitzustellen. Statt Grafikausgang, LAN-Anschluss und USB-Ports des Laptops nach und nach mit Bildschirm, Netzanbindung und Peripherie wie Maus und Tastatur bestücken zu müssen oder aber zur mitunter teuren Docking-Station zu greifen, soll der Nutzer mit dem neuen Philips-Monitor alles abdecken können. Mit dem Notebook wird er via USB-3.0-Kabel verbunden und integriert selbst LAN, VGA, Audiobuchsen, zwei USB-3.0-Anschlüsse und eine USB-2.0-Schnittstelle, um das Anschluss-Repertoire der mobilen Rechner zu erweitern. Für das Arbeiten mit mehreren Bildschirmen muss die DisplayLink-Software auf dem PC oder Mac installiert werden. Lautsprecher befinden sich an Bord.

Der Philips 231P4UPES misst 23 Zoll und arrangiert 1.920 x 1.080 Bildpunkte auf einem TN-Panel mit 350 cd/m² und Kontrast von 1.000:1. Auch an ergonomische Eigenschaften hat der Hersteller gedacht und dem Monitor einen um 13 Zentimeter höhenverstellbaren Standfuß mit dreh- und schwenkbarem Gelenk spendiert - Pivotfunktion inklusive. Der Lizenzpartner für Philips-Displays, MMD, bringt den 23-Zöller für 299 Euro in den Handel.

(Saskia Brintrup)

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