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Display-Dutzend: TFT-Monitor-Parade ab 159 Euro

Acer und Packard Bell haben neue Monitore mit Bildschirmen von 17 bis 27 Zoll im Programm. Ein Gemeinsamkeit der Displays ist ein besonders schmaler Rahmen, einige sind zudem mit LED-Beleuchtung verfügbar. Samsung verwischt derweil die Grenze zwischen Fernseher und Monitor.

11.07.2010, 15:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Die neuen Monitore von Packard Bell sind zwar nicht ganz so flach wie die XXS-Serie E60 von LG, mit einer Tiefe von lediglich 15,6 Millimetern (mm) beim 24-Zoll-Modell und 10,8 mm beim 21,5-Zöller sind sie aber ähnlich schlank. Auch Acer hat neue TFT-Monitore im Angebot und stellt eine komplette Serie für den Business-Bereich mit neun Modellen unterschiedlicher Größen und Ausstattungsmerkmale vor. Samsung macht schließlich das neue Dutzend komplett und verwischt mit dem SyncMaster FX2490HD die Grenze zwischen Fernseher und Monitor.

Packard Bell Maestro 220 LED und 240 LED

Die Packard Bell Maestro Bildschirme der Reihen 220 LED und 240 LED werden dem Namen entsprechend von LEDs beleuchtet und verfügen über einen schwarz-glänzenden Rahmen. Beide sollen eine kurze Reaktionszeit von nur 2 Millisekunden (ms) und einen hohen dynamischen Kontrast von 12.000.000:1 erreichen. Auch die Auflösung ist mit 1.920x1.080 Bildpunkten bei beiden Geräten identisch, einen HDMI-Port erwähnt Packard Bell aber nicht. Stattdessen werden die Monitore via DVI an den PC angeschlossen, wobei die digitale Schnittstelle auch den HD-Kopierschutz HDCP unterstützt. Der Maestro 220 LED startet im Juli für 179 bis 189 Euro, je nach weiterer Ausstattung, der 240 LED folgt im August für 239 bis 249 Euro.

Acer B-Serie: Ergonomisch und vielfältig

Die neun neuen Displays von Acer stammen aus der B-Serie für Unternehmenskunden und liefern Bildschirmdiagonalen zwischen 17 und 27 Zoll im 4:3-, 16:9- oder 16:10-Format sowie je nach Größe eine Auflösung von 1.280x1.024 bis 2.048x1.152 Pixeln. Je nach Einsatzzweck unterscheiden sich auch die übrigen Werte. Zu erwähnen sind hier etwa die Leuchtdichte von 250 bis 300 Candala pro Quadratmeter, die Blickwinkel und auch das maximale dynamische Kontrastverhältnis von 20.000:1 beim günstigsten sowie 12.000.000:1 beim Spitzenmodell Acer B243H. Die Reaktionszeit ist mit 5 ms fast durchgängig gleichbleibend, lediglich das 24 Zoll große Topmodell B243H gibt es auch als Exemplar mit 2 ms für noch schnellere Farbwechsel. Dies ist auch das einzige Gerät der Serie, das als Alternative zur Beleuchtung mittels Leuchtstoffröhren auf Wunsch moderne LEDs nutzt.

Weiter auf Seite 2: Weitere Details und Preise zu den Acer Monitoren sowie alle Infos zum Samsung SyncMaster FX2490HD

Minimum bei allen Seriengeräten sind zwei Anschlüsse: eine analoge D-Sub- (VGA) und eine digitale DVI-Schnittstelle. Mit Ausnahme des günstigsten Modells B173D erlauben alle zudem das Abspielen von HDCP-geschütztem Material, es sind auch Ausführungen mit HDMI und USB-Hub (B233HUA und B273H) oder DisplayPort (B223PW und B243PH) erhältlich. Als Plus für die Nutzung am Arbeitsplatz sind alle höhenverstellbar, neig- und drehbar. Zum Teil kommt auch noch eine Pivotfunktion hinzu. Die neuen Acer-Monitore sind ab sofort im Handel erhältlich. Die Preise schwanken in Abhängigkeit der Größe und Ausstattung zwischen 159 und 249 Euro aufwärts, die Garantiezeit beträgt bei allen gleichermaßen drei Jahre mit Pickup-Service. Darüber hinaus garantiert Acer zwar keine komplette Freiheit von Pixelfehlern, gibt aber eine Zero Bright Dot-Garantie, die permanent leuchtende Pixel ausschließt.

Samsung SyncMaster FX2490HD

Während die bislang erwähnten Displays eher für den Job oder die Nutzung von Multimedia-Inhalten zuhause ausgelegt waren, geht der neue Samsung SyncMaster FX2490HD noch einen Schritt weiter: Der 24 Zoll große Monitor mit Full-HD-Auflösung integriert einen DVB-T- und DVC-C-Empfänger für den digitalen Fernsehempfang. Auch eine Schnittstelle für ein CI-Plus-Modul, um entsprechend verschlüsselte Inhalte direkt anzuschauen, ist dabei. Die Anschluss-Bestückung fällt natürlich größer als bei einem herkömmlichen Monitor aus. Zusätzlich zu einer analogen D-Sub-Schnittstelle und HDMI hat das Gerät noch einen zweiten HDMI-Port, SCART und SPDIF zu bieten. Wer keine Stereoanlage anschließen möchte, kann auch auf die Lautsprecher mit je 5 Watt ausweichen.

Fernsehfans können den Samsung SyncMaster FX2490HD ab Mitte August für 429 Euro kaufen.

(Saskia Brintrup)

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