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Die Zeit läuft: WhatsApp will Daten weitergeben - so klappt der Widerspruch

Am Sonntag ist Stichtag bei WhatApp und Facebook. Ab diesem Zeitpunkt will der Messenger Daten zu Werbezwecken an den Mutterkonzern weitergeben.

Marcel Petritz, 23.09.2016, 13:42 Uhr
WhatsApp Messenger© Rido / Fotolia.com

Linden - Wer den beliebten Messenger WhatsApp nutzt, sollte seine Datenschutzeinstellungen prüfen: Am Sonntag, den 25. September, will die App die Telefonnummer und Chatverläufe zu Werbezwecken an den Mutterkonzern Facebook übertragen.

Häkchen gesetzt?

WhatsApp-User, die bei der Benachrichtigung der App für den Datentransfer blind das Häkchen gesetzt und somit den neuen Bestimmungen bereits zugestimmt haben, teilen in Zukunft Informationen mit dem sozialen Netzwerk, um "Erlebnisse mit Werbung und Produkten auf Facebook zu verbessern".

Wer das nicht möchte, sollte bis zum Stichtag seine Einstellung überprüfen und gegebenenfalls handeln. Der Punkt findet sich in den Einstellungen unter "Account", dort ist die dementsprechende Option "Meine Account-Info teilen" in der Rubrik "Datenschutz" sichtbar.

Nur löschen hilft wirklich

Die eigentliche Datenweitergabe wird durch das Entfernen des Häkchens aber nicht verhindert, lediglich zur Werbeauswertung kommt es nicht dann mehr. Einzige wirksame Widerspruchsmöglichkeit ist also das Löschen von WhatsApp.

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