Security

Dicke Sicherheitslücke in Microsoft Excel

Sicherheitsexperten schlagen Alarm: Eine Excel-Sicherheitslücke erlaubt die Fernsteuerung des PCs. Ein Patch steht noch nicht zur Verfügung.

07.02.2007, 12:47 Uhr
Microsoft© Microsoft

Office mit Sicherheitslücken: Aktuell trifft es die Tabellenkalkulation Microsoft Excel in zahlreichen Versionen, darunter auch Mac OS X. Microsoft nennt die Lücke "sehr beschränkt", der Sicherheitsanbieter Secunia spricht dagegen von einer "extrem kritischen" Sicherheitslücke.
Betroffen sind Excel-Versionen aus Office 2000, 2003, XP und Office 2004 für Mac. Möglich wird der Angriff durch speziell manipulierte Excel-Dokumente. Durch die Sicherheitslücke wird eine Hintertür zum System geöffnet, die es erlaubt, den Rechner fernzusteuern.
Ein Patch steht bislang nicht zur Verfügung, weshalb es sich um eine Zero-Day-Attack handelt, einen Angriff, der sofort nach seiner Entdeckung erfolgen kann. Microsoft rät den Anwendern, nur Excel-Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen zu öffnen. Excel-Dokumente aus unbekannten E-Mails und von Websites sind damit tabu.
Andere Office-Programme auch betroffen?
Es ist möglich, dass nicht nur Excel-Dateien betroffen sind. So heißt es in Microsofts Sicherheitsempfehlung, dass es durchaus denkbar ist, dass auch andere Office-Dateiformate in Frage kommen. Zuletzt machte Excel im Juni von mit einer Sicherheitslücke von sich aufmerksam. Microsoft wird nach eigenen Angaben schnellstmöglich einen Patch liefern.

(Christian Rentrop)

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