WhatsApp-Alternative

Deutsche Post: Messenger SIMSme wird verkauft

Mit dem 2014 gestarteten eigenen Messenger SIMSme wollte die Deutsche Post WhatsApp Konkurrenz machen. Doch bei privaten Nutzern spielte SIMSme kaum eine Rolle. Nun trennt sich die Post von SIMSme.

Messenger SIMSme© Deutsche Post AG

Bonn - Die Deutsche Post verkauft ihren als WhatsApp-Konkurrenz gestarteten Messenger-Dienst SIMSme. Käufer ist die Firma Brabbler, die bereits die verschlüsselte Kommunikationsplattform Ginlo betreibt. Über den Kaufpreis machten die Unternehmen am Mittwoch keine Angaben. Für die Nutzer ändere sich nichts.

SIMSme nur wenig genutzt von Privatkunden

SIMSme kam 2014 auf den Markt. Die Post warb unter anderem mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und damit, dass die Daten ausschließlich auf Servern in Deutschland gespeichert werden. Im Verbrauchermarkt spielt SIMSme auch nach einer Generalüberholung im vergangenen Jahr kaum eine Rolle, bei der Unternehmensversion gibt es der Post zufolge Wachstum.

Die Brabbler AG war 2015 unter anderem von den GMX-Gründern Karsten Schramm, Eric Dolatre und Peter Köhnkow gebildet worden. Als Teil des Deals steigt die Post mit zehn Prozent bei der Firma ein.

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

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