FTTH

Deutsche Glasfaser und Entega kooperieren für schnelles Internet

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wollen Deutsche Glasfaser und Entega den Ausbau des schnellen Internets vorantreiben. 120.000 FTTH-Anschlüsse sollen in vier Jahren gelegt werden, sofern sich genügend Interessenten finden.

Deutsche Glasfaser© Deutsche Glasfaser Holding GmbH

Darmstadt/Borken – Der Darmstädter Energieversorger Entega und Deutsche Glasfaser kooperieren für den Ausbau des schnellen Internets im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Pilotprojekt der Kooperation ist die Gemeinde Eppertshausen – Start ist Ende März 2019.

FTTH für 23 Kommunen im Landkreis Darmstadt-Dieburg

In allen 23 Kommunen des Landkreises soll der schnelle Ausbau mit reinen FTTH-Glasfasernetzen ("Fiber To The Home" – Glasfaser bis ins Haus) vorangetrieben werden. Deutsche Glasfaser und Entega haben einen gemeinsamen Projektplan vorgelegt, der innerhalb von vier Jahren den Ausbau von über 120.000 reinen Glasfaseranschlüssen im Landkreis privatwirtschaftlich vorsieht. Dazu werden aktuell Gespräche mit allen Beteiligten aus den Kommunen geführt.

Entega bietet schon heute auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg die ZuhauseFlat-Tarife an, die Strom, Telefonie und schnelles Internet verbinden. Mit den neuen Glasfaseranschlüssen könnten noch leistungsstärkere Flatrates angeboten werden, meint Entega-Geschäftsführer Thomas Schmidt.

Vorteile und Voraussetzungen des Netzausbaus

Der Netzausbau wird privatwirtschaftlich angegangen – das bedeutet den Kooperationspartnern zufolge keine Ausbau- und Anschlusskosten für Kunde und Kommune, keinen Einsatz von Steuergeldern, und auch einen schnelleren Netzausbau, da langwierige Förderverfahren entfallen. Die Netze werden zudem für weitere Telekommunikationsanbieter geöffnet ("Open Access").

Voraussetzungen sind Kooperationsvereinbarungen mit den Kommunen und eine Quote von 40 Prozent an Vertragsabschlüssen der Anwohner innerhalb einer zeitlich begrenzen Vorvermarktungsphase. Die erste sogenannte "Nachfragebündelung" startet Ende März in der Gemeinde Eppertshausen.

Melanie Zecher

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