Glasfaserausbau

Deutsche Glasfaser startet Glasfaseroffensive in Brandenburg

Deutsche Glasfaser will sich massiv beim Glasfaserausbau in Brandenburg engagieren. In einer ersten Gemeinde startet in Kürze die Nachfragebündelung. Deutsche Glasfaser will in Brandenburg eigenwirtschaftlich ohne Steuergelder ausbauen.

Jörg Schamberg, 02.10.2020, 12:21 Uhr
Glasfaser Kabel Ausbau© Gundolf Renze / Adobe Stock

Deutsche Glasfaser plant Glasfaseranschlüsse für den Nord-Osten Deutschlands. Das auf den Glasfaserausbau vor allem in ländlichen Regionen spezialisierte Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Borken will einen dreistelligen Millionenbetrag in den privatwirtschaftlichen Netzausbau in Brandenburg investieren.

Erstes Glasfaserprojekt von Deutsche Glasfaser in Brandenburg

In Brandenburg sollen die ersten Orte an das Glasfasernetz von Deutsche Glasfaser angeschlossen werden. Das erste Glasfaserprojekt soll in der rund 9.000 Einwohner zählenden, brandenburgischen Gemeinde Nuthetal im Landkreis Potsdam-Mittelmark gestartet werden. Am 5. Oktober 2020 startet Deutsche Glasfaser in Nuthetal die Nachfragebündelung für den Glasfaserausbau. Die Einwohner der Ortsteile Bergholz-Rehbrücke, Saarmund, Nudow, Tremsdorf, Philippsthal und Fahlhorst sollen die Möglichkeit für einen Vertragsabschluss erhalten.

Entscheiden sich dabei 40 Prozent der Anwohner bis zum 19. Dezember 2020 für einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser, so sollen sie einen FTTH-Glasfaseranschluss ohne Anschlusskosten erhalten. Der Ausbau werde privatwirtschaftlich ohne Einsatz von Steuergeldern erfolgen. Das Glasfasernetz von Deutsche Glasfaser biete Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s.

Deutsche Glasfaser plant bundesweit sechs Millionen Glasfaseranschlüsse

Für den privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Deutschland stehen der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser nach eigenen Angaben rund sieben Milliarden Euro zur Verfügung. Mittelfristig sei der Ausbau von bundesweit rund sechs Millionen Glasfaseranschlüssen in ländlichen und suburbanen Regionen geplant. Lediglich bei der Schließung der Netzlücken, die sich nicht wirtschaftlich ausbauen lassen, beteilige sich der Netzanbieter an Förderverfahren von Bund und Ländern.

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