Glasfaser für private Haushalte

Deutsche Glasfaser: FTTH-Glasfasernetz für erste Gemeinde in Hessen

Nach ersten Glasfaserprojekten für Geschäftskunden in Hessen wird der Anbieter Deutsche Glasfaser in dem Bundesland nun auch bald FTTH-Zugänge für private Haushalte errichten. In der Gemeinde Mainhausen gab es eine große Zustimmung der Bürger für den Bau eines FTTH-Glasfasernetzes.

Deutsche Glasfaser© Deutsche Glasfaser Holding GmbH

Mainhausen - Der auf den Glasfaserausbau in ländlichen Regionen spezialisierte Anbieter Deutsche Glasfaser kann jetzt auch für private Kunden in Hessen aktiv werden. Nachdem die Nachfragebündelung in der Gemeinde Mainhausen im Landkreis Offenbach erfolgreich verlaufen sei, könne der FTTH-Glasfaserausbau dort bald starten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau

Im Ortsteil Zellhausen hätten sich 50 Prozent sowie in Mainflingen 45 Prozent der Bürger für den Glasfaserausbau durch Deutsche Glasfaser entschieden. Der Anbieter werde das Highspeed-Netz nun eigenwirtschaftlich bauen. Kunden und die Gemeinde müssten sich nicht an den Baukosten beteiligen.

"Der Zuspruch der Menschen in Mainhausen ist überwältigend – die Säle unserer Infoabende zum Ausbauprojekt waren immer voll. Viele waren sehr gut darüber informiert, was es bedeutet, heute mit der zukunftssicheren Infrastruktur für morgen vorzusorgen", sagt Mirko Tanjsek, Projektmanager von Deutsche Glasfaser. Man könne nun die konkrete Ausbauplanung angehen. Und Frank Geltinger, Regionalleiter von Deutsche Glasfaser in Hessen, ergänzt: "Der große Zuspruch in Mainflingen und Zellhausen hat uns gezeigt, dass die Menschen nicht auf den langwierigen geförderten Ausbau warten wollen." Die Planungen für weitere hessische Ausbaugebiete würden bereits laufen.

Deutsche Glasfaser plant eine Million FTTH-Anschlüsse

Nach eigenen Angaben ist Deutsche Glasfaser seit diesem Jahr als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend. In den geplanten Ausbau von einer Million FTTH-Anschlüssen will das Unternehmen, an dem der Investor KKR mehrheitlich beteiligt ist, rund 1,5 Milliarden Euro investieren.

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