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Details zu neuem Mac Pro: Ein schwarzer Zylinder für 2.999 Euro

Das neue Design des Mac Pro stellt nicht mehr einen Chip in die Mitte oder eine Platine, sondern die Wäremabfuhr. Ein Lüfter zieht die Luft in das Gehäuse und soll den Mac Pro so leise machen wie einen Mac mini.

23.10.2013, 15:20 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Neben dem neuen Betriebssystem Mac OS X Mavericks, neuen MacBooks Pro und neuen iPads hat Apple am Dienstag auch einen neuen Tischrechner für Grafik- und Videobearbeitung vorgestellt – den Mac Pro. Das neue Design stellt nicht mehr einen Chip in die Mitte oder eine Platine, sondern die Wäremabfuhr. Ein Lüfter zieht die Luft in das Gehäuse und soll den Mac Pro so leise machen wie einen Mac mini.

Intel-Xeon-Prozessoren mit zwölf Kernen

Im Mac Pro finden sich Intel-Xeon-Prozessoren der neuesten Generation mit vier, sechs, acht oder zwölf Kernen. Mit Turbo-Boost-Geschwindigkeiten von bis zu 3,9 Gigahertz liefern sie laut Apple die doppelte Geschwindigkeit von Gleitkomma-Berechnungen wie die vorhergehende Generation des Mac Pro.

Zwei AMD-FirePro-GPUs der Dual-Workstation-Klasse mit bis zu zwölf Gigabyte Videospeicher sollen bis zu sieben Teraflops an Rechenleistung und bis zu acht Mal bessere Grafikleistung als die bisherige Mac-Pro-Generation bieten. Im neuen Betriebssystem OS X Mavericks wurde zudem OpenGL und OpenCL optimiert, um die volle Leistung der CPUs und GPUs im neuen Mac Pro auszuschöpfen.

36 Geräte per Thunderbolt 2 anschließen

Der Flash-Speicher des Mac Pro erreicht über PCIe sequentielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1,2 Gigabyte pro Sekunde, dies soll bis zu zehn mal schneller sein als bei herkömmlichen Desktop-Festplatten. Der ECC-DDR-Arbeitsspeicher mit 1.866 Megahertz und einem Vierkanal-Controller liefert bis zu 60 Gigabyte pro Sekunde und damit doppelt so viel wie das Vorserienmodell des Mac Pro.

An jeden der sechs Thunderbolt-2-Anschlüsse mit jeweils bis zu 20 Gigabit pro Sekunde können bis zu sechs Geräte angeschlossen werden. Thunderbolt 2 verwendet bestehende optische oder Kupferkabel und ist komplett abwärtskompatibel zu bestehenden Thunderbolt-Peripheriegeräten und unterstützt auch aktuelle 4K-Bildschirme.

Ab Dezember für mindestens 2.999 Euro

Der neue Mac Pro ist nur 25,1 Zentimeter hoch, was einem Achtel der bisherigen Größe des Mac Pro entspricht. Er wird im Dezember erscheinen und mindestens 2.999 Euro kosten. Für diesen Preis erhält der Anwender einen Mac Pro mit einem 3,7 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor Intel Xeon E5 mit Turbo-Boost-Geschwindigkeiten von bis zu 3,9 GHz, dualen AMD-FirePro-D300-GPUs mit jeweils 2 GB VRAM, 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB PCIe-basierten Flash-Speicher.

Für 3.999 Euro gibt es bereits einen Mac Pro mit 3,5 GHz schnellem 6-Core-Prozessor Intel Xeon E5 mit Turbo-Boost-Geschwindigkeiten von bis zu 3,9 GHz, dualen AMD-FirePro-D500-GPUs mit jeweils 3 GB VRAM, 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB PCIe-basierten Flash-Speicher.

(Peter Giesecke)

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