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Der Ausbau des Kabelnetzes geht weiter

Der Ausbau des Unitymedia-Kabelnetzes geht weiter. 110.000 Haushalte in Nordrhein-Westfalen und Hessen wurden an das modernisierte Kabel angeschlossen.

DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com
Seit Anfang Juni wird das Kabelnetzgeschäft in Nordrhein-Westfalen und Hessen unter dem Namen der Dachmarke Unitymedia vermarktet. Damit sind die Namen ish, iesy und Tele Columbus vom Markt verschwunden. Von den insgesamt mehr als fünf Millionen Kunden von Unitymedia können sich jetzt weitere rund 110.000 weitere Haushalte über einen Anschluss an das modernisierte Kabelnetz freuen.

60.000 Haushalte in NRW

Seit dem 18. Juni können etwa 60.000 Haushalte des Kabelnetzbetreibers in Nordrhein-Westfalen die Triple-Play-Angebote nutzen können. Dazu zählen Solingen, Haan sowie Teile von Mettmann und Langenfeld. Auch in Hessen wird am Kabel gebaut. Abgeschlossen sind die Umrüstarbeiten für 48.000 Haushalte im Großraum Rüsselsheim. Auch die Gemeinden Bauschheim, Bischofsheim, Flörsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Haßloch, Königstädten, Mainz-Kastel, Nauheim und Raunheim wurden nach Angaben von Unitymedia modernisiert. Die neuen Angebote stehen den Kunden ab sofort zur Verfügung.

Voraussichtlich ab Freitag, 13. Juli, werden rund 50.000 Unitymedia-Kunden in Lüdenscheid, Altena, Halver und Nachrodt-Wiblingwerde an das modernisierte Kabelnetz angeschlossen. In beiden Bundesländern treten parallel Änderungen bei der Kabelnetzbelegung in Kraft, um die für den Rückkanal erforderlichen Kapazitäten nutzen zu können. Der Ausbau geht aber auch in den kommenden Monaten weiter. So wird ab Anfang August Paderborn, ab Mitte August Marl und ab Ende August Bensheim über ein modernisiertes Kabelnetz verfügen.

Unitymedia versorgt nach eigenen Angaben derzeit rund fünf Millionen Haushalte. Zum 31. März zählte der Konzern 491.600 Abonnenten für seine digitalen Pay-TV Pakete, 150.700 nutzen die Breitband-Angebote und 78.900 Kunden telefonierten über das Kabelnetz. Bis zum Jahresende sollen etwa drei Viertel aller Kunden an das modernisierte Kabelnetz angeschlossen sein.

Auch die Primacom AG ist nicht untätig. Seit Mitte Juni gelten neue Paketangebote für digitales Fernsehen, Breitband und Telefonie, sollen die Umrüstarbeiten in Eisenhüttenstadt voraussichtlich im März kommenden Jahres abgeschlossen sein. Insgesamt hat der Kabelnetzbetreiber mehr als 3,5 Millionen Euro investiert. Ab Samstag, 16. Juli, sollen ein Teil der Einwohner der brandenburgischen Stadt Triple-Play-Angebote buchen können. Der Umstellung war ein langer Rechtsstreit zwischen PrimaCom und der Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft EWG vorausgegangen, der im vergangenen November beigelegt wurde.

(Stefan Hagedorn)

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