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Dell ruft defekte Notebook-Akkus zurück

Insgesamt 35.000 defekte Akkus hat Dell seit Ende 2004 verkauft. Der Hersteller bietet kostenlosen Austausch für die brandgefährlichen Batterien.

19.12.2005, 14:48 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Der Computerhersteller Dell ruft in Absprache mit der US-Behörde für Produktsicherheit (Consumer Products Safety Commission) Notebook-Akkus zurück, die aufgrund zu großer Hitzeentwicklung eine Brandgefahr darstellen können.
35.000 Stück
Insgesamt sind rund 35.000 Akkus betroffen, von denen circa 22.000 in den USA ausgeliefert wurden. Folgende Notebook-Modelle, die zwischen dem 5. Oktober 2004 und dem 13. Oktober 2005 gekauft wurden, könnten mit den defekten Batterien ausgerüstet sein: Latitude (D410, D505, D510, D600, D610, D800, D810) Inspiron (510M, 600M, 6000, 8600, 9200, 9300, XPS Gen 2) und Precision (M20, M70). Ebenso können separat gekaufte Akkus betroffen sein.
Rückruf-Seite
Ob der eigene Dell-Akku defekt ist oder nicht erkennt man an der Seriennummer direkt auf der Batterie. Dell hat auf seiner Homepage eine spezielle Rückruf-Seite eingerichtet, die eine Anleitung für einen Funktions-Check bietet und auf der man die eigene Seriennummer eingeben und überprüfen lassen kann. Wird die Seriennummer eines defekten Akkus erkannt, öffnet sich automatisch ein Formular, mit dem sich ein Umtausch-Paket für den Akku kostenlos bestellen lässt.

(Filip Vojtech)

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