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Dell "Project Ophelia": Android-Stick rüstet Monitor zum Cloud-Client auf

Mit "Project Ophelia" bringt Dell in der ersten Jahreshälfte einen kleinen Stick mit Android 4.0 auf den Markt, der einen Monitor oder Fernseher auf einen Browser, Apps und Cloud-Inhalte zugreifen lässt. Auch Maus und Tastatur lassen sich anschließen - per Bluetooth.

12.01.2013, 16:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Kaum größer als ein gewöhnlicher USB-Stick ist das Cloud-Tool, das Dell im Rahmen der Elektronikmesse CES in Las Vegas unter dem Namen Project Ophelia angekündigt hat. Das kleine, schwarze Gerät soll Nutzer auch ohne Computer oder Tablet PC auf Inhalte in der Cloud zugreifen lassen.

Mit USB-Anschluss, WLAN und Bluetooth

Project Ophelia wird per USB-Schnittstelle oder Mobile High Definition Link (MHL), ein Anschluss, der auch bestimmte Smartphones mit entsprechend bestückten Bildschirmen koppelt, an einen Fernseher oder TFT Monitor angeschlossen und stellt per WLAN eine Internetverbindung her. Über diese und das Android-4.0-Betriebssysten stehen nicht nur ein Browser, sondern laut Dell auch Soziale Netzwerke und Android-Apps zur Verfügung, um den Funktionsumfang zu erweitern. Wer Ophelia im Wohnzimmer verwenden und den Fernseher per Maus und Tastatur ansteuern möchte, kann passende Eingabegeräte per Bluetooth anschließen.

Neben Privatanwendern, die Spiele aus der Cloud oder andere Medienhalte nutzen möchten, spricht Dell auch Provider von Cloud-Diensten und andere Geschäftskunden an. Der Stick basiert auf der Dell Wyse Think-Client-Software, der texanische Hersteller hat den Anbieter im vergangenen Jahr übernommen. So soll auch ein sicherer Zugriff auf Windows-Desktops möglich sein.

Das handliche Cloud-Gerät benötigt keine gesonderte Stromversorgung, da es sich per USB mitbedient. Project Ophelia soll in der ersten Hälfte dieses Jahres erscheinen, einen Preis nannte Dell noch nicht.

(Saskia Brintrup)

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