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Dell muss sparen - 6500 Jobs fallen weg

Insgesamt zehn Prozent der Stellen sollen wegfallen. Durch diese Maßnahme soll unter anderem der rückläufige Gewinn aufgefangen werden.

01.06.2007, 11:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Beim nächsten großen US-Unternehmen steht eine große Kündigungswelle ins Haus. Der angeschlagene US-Computerkonzern Dell streicht zehn Prozent seiner Stellen. Erst gestern hatte der amerikanische Handyhersteller Motorola angekündigt, im kommenden Jahr 4000 Stellen streichen zu wollen.
Zehn Prozent der Stellen fallen weg
Von rund 65.000 Arbeitsplätzen sollen in den kommenden zwölf Monaten 6500 wegfallen, wie Dell mitteilte. Der Umsatz des Konzerns stieg in den ersten drei Monaten des Jahres zwar überraschend stark um 2,6 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar (10,9 Milliarden Euro), der Gewinn jedoch sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht von 762 Millionen Dollar auf 759 Millionen Dollar.
Nach dem Abschied des Gründers Michael Dell von der Konzernleitung 2004 war es mit dem Unternehmen bergab gegangen. In den vergangenen 18 Monaten verlor die Aktie 53 Prozent an Wert. Dell verlor seine Position als weltweit führender Computerhersteller an den Konkurrenten Hewlett Packard. Ende Januar kehrte deshalb der Firmengründer an die Unternehmensspitze zurück.

(Hayo Lücke)

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