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Dell Latitude Z: Dünnes Notebook lädt per Induktion

Dünn, dünner am dünnsten: Das neue Dell Latitude Z ist dünner als das MacBook Air, bringt aber noch weitere Features mit – zum Beispiel die kabellose Akkuladung und eine intelligente Webcam als Scanner-Ersatz.

29.09.2009, 13:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Dünn zu sein, ist auch im Hardware-Bereich erwünscht. Immer wieder bewerben die Hersteller ihre Produkt-Neuheiten mit dem Merkmal, das jeweils dünnste seiner Art zu sein. Unter den Notebooks mit 16-Zoll-Display will nun Dell das schlankste und gleichzeitig leichteste Gerät entwickelt haben: das Latitude Z. Die neue Notebook-Serie hat aber noch mehr auf dem Kasten als ein dünnes Gehäuse in der Farbe "Black Cherry".
Inhalt:
1. Dell Latitude Z
2. Update: Technische Daten und Preis für Deutschland
Latitude Z600 mit Drahtlos-Dock
Bei schlank und leicht drängt sich unweigerlich das Apple MacBook Air (Test) auf. Das silberfarbene Statussymbol ist 0,4 bis 1,94 Zentimeter (cm) dick und wiegt etwa 1,36 Kilogramm (kg). Das Dell Latitude Z Modell Z600 ist dem Blog-Eintrag des Computerbauers zufolge 1,45 bis 2,0 cm hoch und samt 4-Zellen-Akku umgerechnet 2,04 kg schwer. So überragt es zwar das MacBook Air, integriert aber auch ein drei Zoll größeres Display. Höchst außergewöhnlich ist die alternative Docking-Station: Wer das Latitude Z600 mit drahtlosem Dock bestellt, spart sich dank UWB (Ultrabreitband) bei der Kommunikation mit einem Monitor lästige Kabel und lädt den 16-Zöller drahtlos über Induktion.
Webcam sorgt für Auto-Log-Out und scannt Dokumente
Gleichzeitig gibt Dell den Start von Latitude On bekannt – ein System mit ARM-Prozessor und Linux-Betriebssystem zum schnellen Starten des Rechners ohne Windows-Boot. Der Bildschirm des Latitude Z600 löst mit 1600x900 Pixel auf und ist von einem Rahmen mit Sensortasten für häufig genutzte Applikationen und einer 2-Megapixel-Webcam umgeben. Diese erkennt, ob gerade jemand vor dem Notebook sitzt und loggt den Nutzer aus, wenn er sich entfernt. Darüber hinaus kann die Kamera Dokumente scannen und Visitenkarten in Microsoft Outlook einspeichern. Weiterhin erwähnt Dell eine blau-beleuchtete Tastatur, einen Multitouch-Mausersatz und die Möglichkeit, Bluetooth und ein 3G-Modul (UMTS) für das mobile Internet hinzuzufügen. Ein DVD-Brenner ist aufgrund des Schlankheits-Gens nur als externes Gerät erhältlich. Das Latitude Z600 ist in den USA ab Dienstag zu Preisen ab 1.999 US-Dollar (etwa 1.370 Euro) zu haben, die Preise und Details für Kunden aus Deutschland will Dell zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen.
Update vom 29. September: Technische Daten und Preis
Dell hat nun die fehlenden Daten nachgeliefert. In Deutschland ist das Latitude Z ab 1.499 Euro inklusive dreijährigem Dell Service mit Vor-Ort-Dienst bestellbar. Als Prozessor sitzt entweder ein Intel Core 2 Duo SU9600 mit 1,6 Gigahertz (GHz) samt vier Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher oder ein SU9400 mit 1,4 GHz und zwei oder vier GB integriertem RAM im Gehäuse. Für die Grafik sorgt ein Intel GMA 4500MHD, während die Daten auf ein bis zwei SSD-Festplatten à 64, 128 oder 256 GB Platz finden.
Als Ausrüstungsoption stehen außerdem Bluetooth, WLAN 802.11 b/g/n sowie ein HSDPA-Modul auf der Karte.


In einem Video zeigt Dell die verschiedenen Funktionen.

(Saskia Brintrup)

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