Notebooks

Dell Latitude E präsentiert sich dreimal neu

Der Hersteller hat seine Business-Serie erneuert und drei Modelle vorgestellt. Auch ein besonders robustes Exemplar für raue Umgebungen mit Option auf einen Touchscreen ist dabei.

09.04.2010, 09:45 Uhr
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Die Latitude E-Serie für Business-Kunden ist seit knapp zwei Jahren auf dem Markt - im August 2008 stellte der kalifornische Hersteller die verschiedenen Ausführungen vor. Eines der auffälligen Features war die extrem lange Akkulaufzeit. Jetzt folgen drei neue Latitude E Notebooks mit Intel Core i5 und Core i7 Prozessoren und DDR3-Arbeitsspeicher.

Drei Größen, drei Farben

Wie bereits zuvor gibt es das Latitude in verschiedenen Größen. Das E6410 und das E6410 ATG bedienen mit ihren je 14,1 Zoll großen Displays das Subnotebook-Segment, während das E6510 eine Nummer größer ausfällt und dementsprechend über ein 15,6-Zoll-Display verfügt. Das E6410 und das E6510 kleiden sich mit einem wahlweise roten, blauen oder silberfarbenen Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung, bei dem statt niedlicher Rundungen ein eckiges Design dominiert. Das Latitude E6410 ATG ist die extra-robuste Variante, die es mit den Standards des US-Militärs für den Einsatz bei hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und anderen unangenehmen Gegebenheiten aufnehmen muss, und sich daher auch schon optisch deutlich von den Indoor-Verwandten abhebt.

Displayauflösung und -art wählbar

Komplett verschieden sind auch die Bildschirmauflösungen. Das Latitude E6410 spendiert 1.280x800 oder 1.440x900 Pixel und das E6510 zwischen 1.366x768 und 1.920x1.080 für Full High-Definition-Inhalte. Das Hartgesottene gibt 1.280x800 Bildpunkte vor, die sich auf einem Panel mit hohem Blickwinkel für die Arbeit unter freiem Himmel verteilen, erlaubt aber die Wahl zwischen Touchscreen und herkömmlichem Display. Oberhalb sitzt bei allen Geräten eine 3-Megapixel-Webcam, auch der Mobile Intel QM57 Express Chipsatz für maximal acht Gigabyte (GB) RAM und inklusive Onboardgrafik ist ihnen gemeinsam.

Je nach Modell und Preislage lässt sich ein Intel Core i5 Prozessor ab Modell i5-520M mit 2,4 Gigahertz (GHz) bis hin zur 4-Kern-Version i7-820QM mit 1,73 GHz (nur E6510) ausrüsten, hinzu kommt bei Bedarf eine dedizierte Nvidia NVS Grafikkarte. Zusätzlich zu verschlüsselten oder herkömmlichen Festplatten mit bis zu 500 GB halten alle drei Latitude E Ausgaben auch SSDs mit maximal 256 GB als mögliche Option bereit. Ein Sensor, der bei Erschütterungen vor einem Datenverlust schützen soll, gehört zum Standard-Repertoire.

Ab sofort bei Dell

Abschließen lässt sich die Bestückung mit einem DVD-Brenner oder Blu-ray-Laufwerk, Gigabit LAN, einem 56K-Modem, Bluetooth und HSPA- und GPS-Minikarten. Wer ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis hat, kann zudem Smartcard-Lesegeräte, einen Fingerabdrucksensor und weitere Sicherheitsanwendungen in den Warenkorb packen. Ein 6-in-1 Kartenleser und ein ExpressCard-Schacht in der Größe 54 Millimeter sind generell dabei. Ein Mitspracherecht räumt Dell wiederum beim Akku ein, der mit vier bis zwölf Zellen für eine verschieden lange Laufzeit sorgt.

Die Notebooks sind ab sofort erhältlich. Das Latitude E6410 kostet 849 Euro aufwärts, das größere E6510 mindestens 879 Euro. Hinzu kommt noch die Umsatzsteuer, wie bei den Business-Geräten üblich. Das Latitude E6410 ATG ist über den Dell Vertrieb zu haben. Alle Notebooks können mit unterschiedlichen Windows 7 Versionen bestellt werden. Für den spontanen Internetzugang zwischendurch und ohne Systemstart kann noch die Instant-On-Funktion Latitude On hinzugefügt werden.

(Saskia Brintrup)

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