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Dell goes AMD: Studio XPS 7100 und Inspiron M301z

Der Computer-Hersteller hat ein Subnotebook mit der neuen AMD Plattform für ultradünne Laptops angekündigt und bietet außerdem seinen Metall-PC XPS 7100 mit der neuen AMD Phenom II X6-Serie an.

14.05.2010, 16:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Nachdem Medion mit dem Akoya P8301 D bereits einen Desktop-PC mit der neuen AMD Phenom II X6-Serie angekündigt hat, war auch Dell bei AMD shoppen und hat sich die neue Prozessorreihe mit Turbo Core ins Lager geholt. Verbaut wird sie zum Beispiel in den Studio XPS 7100 Desktops.

Zwei Grafik-Optionen

In der Einstiegskonfiguration ist ein Phenom II X4 820 mit 2,8 Gigahertz (GHz) enthalten, den X6 1035T mit 2,6 GHz oder den stärkeren 1055T mit 2,8 GHz gibt es in den nächsthöheren Versionen des PCs mit silberfarbenem Gehäuse aus Metall. Wie üblich, hat der Kunde halbwegs freie Hand bei der Wahl von Arbeitsspeicher, Festplatte und Grafikkarte. Verfügbar sind bis zu 12 Gigabyte (GB) DDR3-Speicher und Einzel- oder Dual-Festplatten mit bis zu 3 Terabyte. Wer sich für den stärksten Prozessor interessiert, wird eine ATI Mobility Radeon HD 5870 mit einem GB Speicher vorfinden, die Ausführung mit dem Phenom II X6 1035T ist alternativ auch mit einer HD 5670 mit einem GB erhältlich. Um die Komponenten angemessen zu versorgen, setzt Dell auf ein 460-Watt-Netzteil. Je nach Preisvorstellung kommt entweder ein DVD-Brenner, ein Blu-ray-Laufwerk oder ein Blu-ray-Spieler mit Brennfunktion, der 230 Euro extra kostet, hinzu. Auch eine WLAN-Karte, Bluetooth und ein TV-Tuner können gegen Bares dazu bestellt werden.

Immer mit dabei sind Gigabit LAN, ein Kartenleser, der 19 Speicherkarten-Formate unterstützt, 7.1.-Sound, insgesamt acht USB-Ports, eSATA, HDMI, DVI, SPDIF und Anschlüsse für ein Mikrofon und Kopfhörer.

Als Betriebssystem lassen sich Windows 7 Home Premium, Professional oder Ultimate – jeweils in der 64-bit-Variante – in den Warenkorb befördern. Die Preise beginnen bei 599 Euro für die Einstiegskonfiguration, die Phenom II X6-Reihe gibt es dann ab 749 Euro aufwärts. Dell gewährt ein Jahr Standard-Service, eine längere PC-Fürsorge erfordert einen Aufpreis. Eine USB-Tastatur sowie eine optische Maus sind im Preis enthalten.

Notebook mit AMD Nile

Die Bekanntgabe der neuen Prozessor-Option nutzt Dell auch, um neue Notebooks mit AMD Zutaten anzukündigen. Im Subnotebook-Bereich wird das 1,8 Kilogramm leichte Inspiron M301z mit einer AMD CPU bestückt. Der 13,3-Zöller beinhaltet einen Turion II Neo K625 II, dessen Verfügbarkeit AMD kürzlich unter der Haube der Ultrathin Plattform mit dem Codenamen Nile bekannt gab. Der Prozessor benötigt nur 15 Watt und soll so eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden ermöglichen. Zur Plattform gehört auch die Mobility Radeon HD 4225 Grafik mit HDMI-Ausgang, als Begleitung wählt Dell bis zu 500 GB Speicherplatz und 8 GB RAM. Ein Laufwerk spendiert das Inspiron M301z aus Platzgründen aber nur extern.

Das Notebook mit 15,6 Zoll großem Display soll in den kommenden Wochen starten, ein bisschen länger dauert es bis zum Dell Inspiron M501R, das erst im Sommer zu erwarten ist. Bei diesem Modell steht nicht die Mobilität, sondern eine möglichst hohe Leistung im Vordergrund, weshalb ein Phenom II Quad-Core-Prozessor und auf Wunsch auch eine dedizierte Grafiklösung eingebaut werden können.

(Saskia Brintrup)

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