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debitel: Volle Konzentration auf deutschen Markt

Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Reuters" plant debitel den Verkauf des gesamten Auslandsgeschäfts.

21.11.2006, 08:28 Uhr
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Auf dem Markt der deutschen Service-Provider wachsen die Spekulationen, wonach es schon bald statt mehrerer kleiner Mobilfunkdienstleister einen großen Anbieter geben könnte. Drillisch hatte jüngst einen solchen Plan nach einem Einstieg beim Wettbewerber mobilcom vorgestellt und dabei Talkline und debitel als mögliche Partner genannt. debitel macht nun einen Schritt in Richtung Konsolidierung. Wie die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters meldet, plant der größte deutsche Service-Provider den Verkauf des gesamten Auslandsgeschäfts.
Verkauf bis Ende 2007?
"Wir prüfen seriös den Verkauf aller Töchter im Ausland", habe der bei debitel als Berater tätige, frühere Finanzchef Maarten Henderson gegenüber Reuters gesagt. Zum Verkauf stehen demnach die vier Töchter in Dänemark, Frankreich, Slowenien und den Niederlanden. Die angelaufenen Prüfungen sollen bis zum ersten Quartal abgeschlossen sein. "Wir hoffen dass wir die alle über die Rampe kriegen", heiße es aus dem debitel-Umfeld. Spätestens Ende 2007 sollen die Trennungen perfekt sein.
Aus Branchenkreisen sei zu vernehmen, dass der debitel-Eigentümer Permira, eine private Beteiligungsgesellschaft, den Mobilfunk-Provider mit dem Verkauf der Auslandstöchter attraktiver für den Verkauf machen wolle. Für für den geplanten "Super-Provider" macht der Verkauf der Auslands-Töchter Sinn, da zum Beispiel Drillisch und mobilcom nur in Deutschland aktiv sind.

(Hayo Lücke)

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