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Dawn of the Dead: Operation Spam Zombies rollt an

Die Federal Trade Commission will die weltweiten Spammer-Netzwerke bekämpfen. Internet Provider sollen besser aufklären und technische Maßnahmen ergreifen.

25.05.2005, 15:49 Uhr
Internet© Anterovium / Fotolia.com

Die U.S. Federal Trade Commission (FTC), die in den USA unter anderem für Verbraucherschutz zuständig ist, will mit 35 Regierungsvertretungen weltweit gegen Spammer-Netzwerke vorgehen. Die "Operation Spam Zombies" soll verhindern, dass Spam-Versender die Computer von normalen Internet-Surfern kapern und als so genannte Zombies nutzen, um Werbe-E-Mails zu versenden.
Aufklärung gefordert
Die FTC will die Internet Provider dazu bewegen, den Internetzugang für Kunden zu sperren, deren Computer von Hackern für das Versenden von Spam verwendet wird. Zusätzlich sollen die Provider ihre Kunden über die Taktiken der Spammer aufklären und ihnen einfach zu bedienende Tools zum Entfernen der Zombie-Programme anbieten.
Die Spammer verwenden oft Trojaner wie Phatbot, um Kontrolle über die Rechner von Internet-Nutzern zu erlangen. Diese Rechner werden dann als "Zombie Clients" zu Netzwerken zusammengeschlossen, über die unerkannt Werbe-E-Mails versendet werden können. Die Empfänger der unerwünschten E-Mails sehen als Absender nur die Daten des infizierten Computers und nicht die der eigentlichen Spammer.
Technische Maßnahmen
Auch von technischer Seite sollen die Spammer bekämpft werden. So soll Port 25, der standardmäßig für das Versenden von E-Mails genutzt wird, gesperrt werden. Ausgenommen sollen die Mailserver der Provider selbst sein, an denen sich die Nutzer anmelden müssen. Rechner, die ungewöhnliche Mengen von E-Mails versenden, sollen ebenfalls auf die Spam-Zombies überprüft und wenn nötig unter Quarantäne gestellt werden.

(Christopher Bach)

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