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DasÖrtliche bietet kostenloses Navigationssystem

Ein kostenloses Navigationssystem hat das Branchenverzeichnis DasÖrtliche vorgestellt. Es funktioniert mit nahezu allen Handys, setzt aber einen GPS-Empfänger voraus.

25.06.2007, 18:07 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Auf dem boomenden Markt der Navigationsgeräte gibt es ab sofort Konkurrenz für TomTom und Garmin. Längst werden nicht nur der Tradition folgend Autofahrer als Zielgruppe ausgemacht, auch Radfahrer und Fußgänger rücken zunehmend in das Interesse der Entwickler von Navigationssystemen. Das Telekommunikationsverzeichnis DasÖrtliche hat nun eine kostenlose Navigationssoftware entwickelt, die sich durch kurze Werbeeinblendungen finanzieren soll.
Kostenloses Navigationssystem
Das Ö-Navi stehe im Funktionsumfang kostenpflichtigen Navigationslösungen in nichts nach, sagt DasÖrtliche-Produktmanager Andreas Bais. Neben dem digitalen Radio-Datendienst Traffic Message Channel (TMC), der über RDS ausgestrahlt wird und Verkehrs- und Staumeldungen übermittelt, gibt es auch eine besondere Richtungsansage. Es wird nicht nur die Richtung der Straße angegeben, in die eingebogen werden muss, sondern auch der Straßenname. Zusätzlich sollen für eine vereinfachte Navigation auch bestimmte Orte aufgeführt werden, in deren Richtung gefahren werden muß.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Software auf das Handy zu laden. Es kann eine SMS mit dem Inhalt oenavi an 0177-1781257 geschickt werden. Umgehend erhält man eine Antwort-SMS mit einem speziellen Downloadlink. Das wenige hundert Kilobyte kleine Programm wird dann über das Mobilfunknetz auf das Handy übertragen. Alternativ kann mit einem WAP-Browser die Seite get.oenavi.di aufgerufen werden. Auch hier wird dann ein Downloadlink für die Software angezeigt.
Über die Telefonbuchfunktionen stehen alle privaten und gewerblichen Einträge in DasÖrtliche über die Software zur Verfügung. Es kann sowohl über einen Namen, als auch anhand einer Rufnummer eine Rückwärtssuche durchgeführt werden. Jede Adresse kann als gewünschtes Ziel definiert werden. Zusätzlich stehen viele weitere Funktionen wie die Tankstellensuche und ein Tempowarner zur Verfügung. Dieser warnt mit einem Signalton, wenn eine vorher eingestellte Geschwindigkeit überschritten wurde.
Landkarten-Übermittlung
Die Landkarten sind jedoch nicht fest auf dem Handy installiert, sondern werden erst bei einer Navigationsanfrage in Form von kleinen Datenpaketen an das Mobiltelefon geschickt. Für eine Route von der Innenstadt in Nürnberg in die City von München, die etwa 100 Minuten benötigt, fallen beispielsweise 40 bis 50 Kilobyte Datenmaterial an.


Wird ein eingehendes Telefonat registriert oder der Handybesitzer will telefonieren, wird in dieser Zeit die Navigation unterbrochen. Die Ö-Navi Software funktioniert auf fast allen GPRS- oder UMTS-fähigen Handys. Der notwendige GPS-Empfänger kann im DasÖrtliche-Partnershop für 69,90 Euro bestellt werden, mit Autokit werden 79,90 Euro berechnet.

(Stefan Hagedorn)

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