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Das Wort des Jahres: GroKo - Twitter ist Schuld

Die Analyse-Seite Topsy verzeichnete am Freitag für die vergangenen 30 Tage insgesamt 88.000 Einträge bei Twitter mit dem Schlagwort GroKo.

13.12.2013, 12:09 Uhr (Quelle: DPA)
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Das Wort des Jahres, GroKo, dürfte seine Popularität maßgeblich dem Kurznachrichtendienst Twitter zu verdanken haben. Die Kommunikationsplattform ist dafür ausgelegt, die eignen Mitteilungen so kurz wie möglich zu fassen. Die Abkürzung für die große Koalition entwickelte sich als "#GroKo" schnell zum beliebten Stichwort ("Hashtag") in der politischen Diskussion um die Koalition von CDU/CSU und SPD. Mit dem Rautezeichen ("Hash") versehen, werden Begriffe zu Schlagworten für die Nachverfolgung.

Tausendfach verwendet

Die Analyse-Seite Topsy verzeichnete am Freitag für die vergangenen 30 Tage insgesamt 88.000 Einträge bei Twitter mit dem Schlagwort GroKo. Der 27. November 2013 war demnach ein Höhepunkt für das Wort des Jahres mit insgesamt 17.129 Beiträgen. Die Nutzung fiel dann wieder auf 1.200 bis 3.000 Einträge in den folgenden Tagen ab.

Unter den Mitgliedern des Deutschen Bundestags nutzten die Grünen das Stichwort am häufigsten, wie die Aufstellung der Webseite bundestwitter.de zeigt. Danach folgen Mitglieder der SPD, der CDU, den Linken und der FDP.

Seit September 2013 richtig populär

Der Begriff tauchte bereits vor Jahren auf Twitter auf, allerdings nur vereinzelt. Den Anfang unter den Abgeordneten machte der FDP-Politiker Frank Schäffler am 27. Mai 2009, als er das Kunstwort in einem Eintrag verwendete. Erst im September 2013 wurde das Stichwort parteiübergreifend populär.

(Hayo Lücke)

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