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Das große Warten auf die neuen .tel-Domains

Anfang Dezember sollen die Registrare die vollständigen Informationen für die neue Top-Level-Domain .tel bekommen. Bis dahin sollen auch die bereits mehrfach angekündigten Software-Anwendungen verfügbar sein.

28.11.2007, 14:19 Uhr
Internet© arquiplay77 / Fotolia.com

Mit einem großen Knall kündigte die Internet-Behörde ICANN im Sommer letzten Jahres die Einführung der neuen Top-Level-Domain (TLD) .tel an. Der britsche Registrar Telnic hatte die Domain dem Gremium vorschlagen und bekam damals auch den Zuschlag zur Vergabe der neuen Domain-Endung.
Zeitplan verschoben
Doch seitdem ist es ziemlich ruhig geworden um das neue Domain-Angebot, dass laut Telnic sowohl für Privatpersonen als auch für Geschäftstreibende gleichermaßen innovativ sein soll. Auf der Internetseite des Registrars erfahren Interessierte jedoch nur wenig über den aktuellen Stand der Domaineinführung. Jetzt wurde bekannt, dass die Registrierung statt Ende 2007 erst in der ersten Hälfte nächsten Jahres beginnen soll.
Software-Unterstützung
Potentielle Kunden stehen jedenfalls schon in den Startlöchern und konnten bereits einen Blick auf die kostenlosen Software-Anwendungen werfen, die die Telnic zum Registrierungsstart zur Verfügung stellen will, damit die Domain in Standard-Adressbücher von Computersystemen und Mobiltelefonen integriert werden kann.
Nahtlose Integration
Die Idee hinter der .tel-Domain ist denkbar einfach. Nutzer, die in ihren Browser eine entsprechende Adresse mit der neuen Domainendung eingeben, sollen via VoIP per einfachen Mausklick mit dem jeweiligen Unternehmen Kontakt aufnehmen können. Laut Telnic-Vorstand Khashayar Mahdavi soll damit die nahtlose Integration von existierenden Kommunikationsmethoden mit neuen Technologien wie der Internet-Telefonie ermöglicht und weiter vorangetrieben werden.
Auch für Privatpersonen geeignet
Die neue Domainendung eignet sich aber auch für Privatpersonen. Durch die Verwendung der Domain Name System (DNS)-Technologie werden die Internetadressen somit zu virtuellen Adressbüchern mit aktuellen Kontaktinformationen. Mit einem Klick auf die angegebene Nummer öffnet sich automatisch das jeweilige Programm und der User kann seinen Bekannten beispielsweise eine ICQ-Message schicken oder ihn direkt über Skype anrufen, vorausgesetzt das entsprechende Programm ist auf seinem Computer installiert.

(Michael Friedrichs)

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