Wirtschaft

Coronavirus: Smartphone-Verkäufe in China brechen ein

Die Coronavirus-Krise zeigt ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft. In China sind die Smartphone-Verkäufe in diesem Jahr stark zurückgegangen. Vor allem im Februar machte sich das bemerkbar.

Melanie Zecher, 10.03.2020, 09:54 Uhr
China© Kristina Afanasyeva / Fotolia.com

Der Ausbruch des neuen Coronavirus hat den Absatz von Smartphones in China seit Jahresanfang fast halbiert. Im Januar und Februar wurden 26,7 Millionen Geräte verkauft, das sind 42,1 Prozent weniger als im Vorjahr, wie am Dienstag aus einem Bericht auf der Webseite der China Academy of Information and Communications Technology (CAICT) hervorging.

Im Februar, als viele Geschäfte wegen der Epidemie geschlossen waren, war der Rückgang mit 54,7 Prozent besonders stark. Es wurden 6,3 Millionen Stück verkauft.

Weniger neue Smartphones auf dem Markt

Außerdem kamen im Januar und Februar zusammen 40 neue Smartphone-Modelle auf den Markt, ein Minus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Februar gingen die Zahlen auch hier weiter zurück; es wurden nur noch 14 neue Modelle herausgebracht, was einem Minus von 61,1 Prozent entspricht.

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