Marktforscher

Corona-Krise: Notebooks sind weiterhin stark gefragt

Viele Menschen arbeiten und lernen wegen der Corona-Pandemie von Zuhause aus, häufig wird dafür auch ein neues Notebook erworben. Dieser Trend könnte noch jahrelang anhalten, so Marktforscher vom IDC.

Christoph Liedtke, 02.12.2020, 11:05 Uhr (Quelle: DPA)
Apple MacBook Air 2018Notebooks verkaufen sich in Zeiten der Pandemie wie geschnitten Brot.© Apple Inc.

Die starke Nachfrage nach Notebooks in der Corona-Krise hält länger an als zunächst erwartet. "Anfang des Jahres sah es nach einem sechs Monate langen Schub für die Branche aus", betonte Analyst Ryan Reith vom Marktforscher IDC in der Nacht zum Mittwoch. Nun zeige sich aber, dass der Aufschwung nachhaltiger sei.

Aufschwung könnte noch mehrere Jahre lang anhalten

IDC rechnet damit, dass der Trend zum Arbeiten und Lernen von Zuhause aus das Geschäft sogar noch über das Jahr 2022 hinaus ankurbeln könne.

Die PC-Verkäufe gingen mit dem Vormarsch der Smartphones auf Talfahrt, stabilisierten sich dann aber bei deutlich kleineren Stückzahlen als früher. Schon das Absatzplus von 2,7 Prozent 2019 wurde als Erfolg gesehen. In diesem Jahr schoss mit dem Wechsel ins Homeoffice angesichts der Corona-Pandemie aber vor allem der Verkauf mobiler Computer in die Höhe.

Notebooks verkaufen sich besser, Desktop-PCs schlechter

IDC rechnet mit einem Zuwachs von gut 26 Prozent auf 215,8 Millionen verkaufte Notebooks. Bei Desktop-Rechnern werde es einen Rückgang von 17 Prozent auf 75,5 Millionen Geräte geben. Insgesamt erwarten die Marktforscher ein Verkaufsplus von 11,2 Prozent.

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