News

Computex: Asus zeigt neues Fonepad, neue MeMO-Tablets und vereint Windows 8 mit Android

Anlässlich der Computex hat Asus zahlreiche Tablet-Neuigkeiten verkündet: Das Fonepad erhält eine höhere Display-Auflösung und einen Stift, das MeMO Pad zwei neue HD-Varianten und das Transformer Book gleich zwei Betriebssysteme.

03.06.2013, 17:16 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Asus lässt es anlässlich der Elektronikmesse Computex im heimischen Taiwan gehörig krachen und stellt zahlreiche Neuigkeiten vor. Von allem gibt es ein bisschen mehr: Pixel auf dem Display, Bildschirmgrößen oder Betriebssysteme. Unter anderem kündigte Asus ein neues Fonepad mit höherer Auflösung, zwei neue MeMO-Pad-Varianten und ein Transformer Book mit Android und Windows 8 an.

Asus FonePad Note FHD 6: Tablet-PC mit Stylus

Das erste Asus Fonepad (Test), eine Mischung aus Tablet PC und Smartphone, ist noch gar nicht lange im Handel, da stellt der Anbieter bereits eine verbesserte Version vor. Das Fonepad Note FHD 6 tauscht nicht nur den Intel Atom Z2420 Single-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz (GHz) gegen einen stärkeren Dual-Core-Atom Z2560 mit 1,6 GHz, sondern bringt auch ein schärferes Display mit. Anstelle der 1.280 x 800 Bildpunkte versammelt das neue FonePad Note 1.920 x 1.080 Pixel auf einem Super-IPS+-Touchscreen und kann daher auch Full-HD-Videos anzeigen. Eine kräftige Beleuchtung mit 450 Candela pro Quadratmeter soll das Tablet outdoor-tauglich machen: Wie der Zusatz "Note" bereits andeutet, lässt sich das Fonepad auch per Stift bedienen. Der passende Stylus liegt bei und verspricht eine zügige Handschriftenerkennung - das klingt nach Konkurrenz für das Samsung Galaxy Note 8.0 (Test). Welche Android-Version auf dem Gerät läuft, teilte Asus nicht mit.

Asus MeMO Pad FHD 10 und HD 7

Knackigere Displays verbaut der Hersteller zudem in der MeMO-Pad-Reihe. Wir hatten aus dieser das günstige MeMO Pad Smart 10 mit HD-Display getestet, als Asus MeMO Pad FHD 10 liefert das 265 x 182 x 10 Millimeter (mm) große 10,1-Zoll-Exemplar 1.920 x 1.200 statt 1.280 x 800 Pixel. Auch die Bestückung ändert sich: Wie das Fonepad arbeitet das neue MeMO Pad mit einem Intel Atom Z2560. Bestückt ist es darüber hinaus mit 16 oder 32 Gigabyte (GB) Speicherplatz, einem microSD-Kartenleser, WLAN, GPS und GLONASS. Darüber hinaus wird eine etwa 197 x 121 x 11 mm große 7-Zoll-Variante namens MeMO Pad HD 7 mit 7 Zoll großem IPS-Display mit 1.280 x 800 Bildpunkten erhältlich sein. Das aktuell verfügbare MeMO Pad in 7 Zoll bringt es lediglich auf 1.024 x 600 Pixel. Ferner ist es auf eine Webcam beschränkt, während die HD-Version des Tablets optional eine 5-Megapixel-Kamera hinzufügt. Rechenkraft spendet ein nicht näher spezifizierter Quad-Core-Prozessor unterstützt durch 1 GB RAM, als Speichergrößen sind 8 oder 16 GB wählbar. Beide MeMO-Tablets sollen bis zu 10 Stunden mit einer Akkuladung auskommen und integrieren Lautsprecher mit der Asus SonicMaster-Technik. Das 7-Zoll-Gerät bringt 302 Gramm auf die Waage und soll im Juli für 129 bis 149 US-Dollar (etwa 99 bis 115 Euro) zu haben sein. Zu welchem Preis das 580 Gramm leichte 10-Zoll-Exemplar im September in verschiedenen Farben starten wird, ist inzwischen auch bekannt: Asus empfiehlt einen Verkaufspreis von 349 Euro.

Asus Transformer Book Trio

Einen Schritt weiter geht Asus auch beim Transformer Book. Die Kombination aus Notebook und Tablet-PC mit komplett abtrennbarer Tastatur zeigte das Unternehmen auf der Computex im vergangenen Jahr zum ersten mal, und zwar mit einem Intel Core-i-Prozessor sowie Windows. Das neue Transformer Book Trio verwischt die Grenzen zwischen Laptop und Tablet mit mehr Nachdruck, denn neben Windows 8 kommt das mobile Betriebssystem Android zum Einsatz. Damit könnte das 11,6-Zoll-Convertible eine interessante Lösung für mobile Anwender sein, die im Produktivgebrauch die Windows-Welt bevorzugen, für Apps in der Freizeit aber lieber auf dem üppig gefüllten Google Play Store zurückgreifen möchten. Zudem lässt sich das Transformer Book Trio am Schreibtisch als Ersatz für einen Desktop-PC verwenden, denn es integriert doppelte Hardware: Im PC-Station-Dock, sprich, der Tastatureinheit, sind ein leistungsstarker Intel Core-i7-Prozessor aus der neuen Haswell-Generation sowie eine 750-GB-Festplatte versteckt. Das Full-HD-Tablet rechnet mit einem Atom-Prozessor mit 2,0 GHz und bietet bis zu 64 GB Speicherplatz. Für den Desktop-Einsatz wird der Bildschirm abgezogen, an die Tastatur ist dann ein externer Monitor anschließbar. Trotz der unterschiedlichen Systeme verspricht Asus einen nahtlosen Übergang von einem Betriebssystem zum nächsten sowie auch einen Datenaustausch.

Asus Transformer Pad Infinity

Zusätzlich kündigte der Hersteller zur Computex das Transformer Pad Infinity an, das auf Nvidias neuer Tegra-Generation 4 basiert. Das 10,1-Zoll-Tablet schraubt die Display-Auflösung auf 2.560 x 1.600 Pixel hoch und will damit durch eine besonders scharfe Anzeige sowie durch einen reaktionsschnellen Touchscreen gefallen. Bislang lag das Maximum des Infinity-Tablets bei 1.920 x 1.200 Bildpunkten. Eigenen Angaben zufolge wurde zudem das Tastatur-Dock überarbeitet, das nun ein Multitouch-Pad, USB 3.0, einen SDXC-Kartenleser und eine längere Laufzeit in Aussicht stellt.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang