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Computex: Acer schärft die Displays des Aspire S7 und S3

Der Trend geht zum schärferen Display - auch bei den Notebooks. Acer stattet seine Aspire S7 und S3 Touchscreen-Ultrabooks nun mit einer höheren Auflösung und neuen Intel-Prozessoren aus.

06.06.2013, 11:52 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Acer hat anlässlich der derzeit in Taiwan stattfindenden Fachmesse Computex bei verschiedenen Produktreihen den Vorhang gelüftet: Unter anderem zeigte der Hersteller ein Riesen-Smartphone, das Liquid S1, und ein umso kleineres Windows-8-Tablet, das Iconia W3. Auch die besonders dünnen Ultrabooks Aspire S3 und Aspire S7 haben ein Update erfahren - und zwar in erster Linie durch Intels Core-i-Prozessoren der vierten Generation, die der Chipriese auf der Computex vorstellte, aber auch durch Verbesserungen im Detail.

Neue CPUs, schärfere Touchscreens

Den Intel Haswell-Prozessor hält Acer in beiden Windows 8-Ultrabooks mit einer neuen Belüftungstechnik kühl, die einen leiseren Betrieb verspricht. Bei dem mit einem 13,3-Zoll-Display ausgestatteten Aspire S7 wird zudem schneller SSD-Speicher im Raid-0-Verbund in das 12,9 Millimeter (mm) flache und 1,3 Kilogramm (kg) leichte Unibody-Gehäuse aus Aluminium eingebaut, während sich die Akkulaufzeit auf bis zu 7 Stunden ausdehnen soll. Das S7 bleibt der Display-Abdeckung Cornings Gorilla Glass 2 treu, versammelt nun aber 2.560 x 1.440 Bildpunkte auf dem IPS-Display. Zuvor spendierte das Ultrabook eine Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Der neue, berührungsempfindliche Bildschirm ist nun außerdem fähig, Touch-Eingaben mit bis zu zehn Fingern zu interpretieren.

Öffnen und starten

Auch das Acer Aspire S3 ist mit einem 13,3-Zoll-Glas-Touchscreen und der aktuellen Intel Prozessorgeneration versehen, das Alu-Gehäuse ist mit einer Höhe von 17,8 mm und 1,67 kg Gewicht jedoch dicker und schwerer. Allerdings bietet das S3 durch eine Grafikkarte mit dediziertem Speicher - eine Nvidia GeForce GT 735M - auch eine höhere Leistung und ist gleichzeitig günstiger in der Anschaffung. Anstelle von SSD-Speicher verbaut der Anbieter eine HDD mit bis zu 1 Terabyte Speicherplatz, beteuert aber dennoch eine "Tablet-ähnliche Ansprechbarkeit". Das Aluminium-Gehäuse kommt nun in Weiß daher und das Display liefert Full-HD statt HD. Was Acer außerdem geändert hat: Das Betriebssystem wird automatisch hochgefahren, sobald der Nutzer den Deckel öffnet.

Marktstart im Juli

Zu den Extras zählen sowohl beim Aspire S7 als auch beim S3 eine beleuchtete Tastatur mit Umgebungslichtsensor sowie Intel Wireless Display zum drahtlosen Anschluss eines entsprechend kompatiblen Monitors oder Fernsehers.

Preise und Termine hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Taiwan bereits verraten: Das Aspire S7-392 soll im Juli ab 1.450 Euro und das neue S3 ab 999 Euro erhältlich sein.

(Saskia Brintrup)

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