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COLT baut Netzinfrastruktur in Deutschland aus

COLT Telecom bindet Nürnberg, Gütersloh und Münster durch neue PoPs direkt an das eigene europäische Glasfasernetz an. Die Leistung der PoPs in Bremen und Bielefeld werde erhöht.

28.02.2010, 12:01 Uhr
Netzwerk© TheSupe87 / Fotolia.com

Mit Investitionen im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich poliert COLT Telecom, Anbieter von ITK-Dienstleistungen unter anderem für Großunternehmen und Wholesale-Kunden, seine Netzwerkinfrastruktur in Deutschland auf. Großkunden in Nürnberg, Gütersloh und Münster können nach Unternehmensangaben von mehr Leistung profitieren.

Direktanbindung an europäisches Glasfasernetz

Neue Point of Presence (PoPs) in diesen drei Städten ermöglichen demnach einen Leistungsschub durch direkte Anbindung an das europaweite Glasfasernetz von COLT. Kunden stünden damit höhere Bandbreiten zur Verfügung, zudem nehme die Ausfallsicherheit des Netzwerkes weiter zu. Darüber hinaus werde auch die Leistungsfähigkeit der beiden schon genutzten PoPs in Bremen und Bielefeld weiter erhöht. Die Infrastruktur sei eine wichtige Grundlage, um Kunden "hochwertige Kommunikationsdienste und vernetzte IT-Lösungen" zu bieten. "Aus diesem Grund hat deren Ausbau und Optimierung bei uns immer eine hohe Priorität", so Jürgen Hernichel, Vorstandschef von COLT in Deutschland. Die eigene IT-Infrastruktur der Unternehmen könne durch die neuen PoPs noch besser an das COLT-Netz angebunden werden.

In diesem Jahr stehe für viele Unternehmen die Erholung nach der Wirtschaftskrise auf dem Programm. Dies gehe auch aus der Studie IDC Predictions 2010 hervor. Das Wachstum der IT-Branche wird darin für dieses Jahr auf 3,2 Prozent geschätzt. Im Mittelpunkt des Interesses werden die verstärkte Nutzung von schnellen Glasfasernetzen und drahtlosen WLAN-Technologien stehen. Auch Managed Services würden eine erweiterte Bedeutung erlangen. COLT sehe sich mit seinem 25.000 Kilometer langen eigenen Glasfasernetz sowie europaweit 19 Rechenzentren gut für die Zukunft gerüstet.

(Jörg Schamberg)

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