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Chromebase: LG packt Chrome OS in einen All-in-One

Die LG Chromebase bietet ein 21,5 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung und soll durch einfaches Handling nicht nur von Heimanwendern, sondern auch in Schulen und Unternehmen eingesetzt werden.

21.12.2013, 12:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Bis jetzt nutzten die PC-Hersteller vorwiegend Notebooks als Hardware-Plattform für Chrome OS, LG hingegen packt das auf dem Chrome-Browser basierende Betriebssystem von Google jetzt in einen All-in-One-Computer. Die LG Chromebase gibt es auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu sehen.

Chrome OS rückt auf den Desktop-Markt vor

Der weiße Desktop-Rechner bietet ein 21,5 Zoll großes Display, das nicht nur eine Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, sondern auch ein IPS-Panel spendiert. Dadurch sind große Blickwinkel gewährleistet, um auch zu zweit ohne Qualitätseinbußen auf den Bildschirm blicken zu können. Nur eine Touch-Oberfläche - wie sie das Google Chromebook Pixel und das günstigere Acer C720P beherbergen - erwähnt LG nicht. Dementsprechend wird Chrome OS mit der auch LG 22CV241 genannten Chromebase per Tastatur und Maus bedient. Ein entsprechendes Set legt der Hersteller bei, auch an eine Webcam für Videochats sowie Lautsprecher wurde gedacht.

Zur Bestückung der Chromebase zählen ein Intel Celeron-Prozessor der aktuellen "Haswell"-Generation sowie 2 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine SSD. Sie ermöglicht einen schnellen Systemstart, fasst aber nur 16 GB Speicherplatz. Da Chrome OS ohnehin auf Online-Arbeiten wie E-Mails und eine Speicherung in der Cloud ausgelegt ist, ist das weniger schlimm, allerdings listet der südkoreanische Konzern keinen Kartenleser auf. An Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind ein USB-3.0-Port, dreimal USB 2.0, HDMI, LAN und eine Kopfhörerbuchse.

LG zeigt die Chromebase zusammen mit weiteren Neuigkeiten auf der CES zwischen dem 7. und 10. Januar. Wann und zu welchem Preis das Gerät in den Handel kommt, ist noch offen. LG möchte die Chromebase nicht nur für Privatanwender, sondern auch für Schulen und Firmenkunden wie Call-Center oder Hotels vermarkten.

(Saskia Brintrup)

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