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Chrome 8 erhält PDF-Viewer, Fennec speckt ab

Google und Mozilla haben jeweils eine neue Beta-Version von Chrome beziehungsweise Firefox 4 Mobile vorgestellt. Während der Google-Browser in Version 8 einen eigenen PDF-Betrachter erhält, wurde die Fennec-Beta auf Diät gesetzt und soll durch höhere Geschwindigkeit punkten.

05.11.2010, 11:32 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Rund alle sechs Wochen veröffentlicht Google eine neue Version seines Browsers Chrome. Bleibt der Webkonzern auch diesmal seiner Linie treu, ist noch vor Jahresende mit Version 8 des hauseigenen Internet-Betrachters zu rechnen. Einen ersten Ausblick auf die kommenden Neuerungen ermöglicht nun die erste Beta der nächsten Finalausgabe mit integriertem PDF-Viewer. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: Mozilla schickt eine neue Beta von Firefox Mobile 4 ins Rennen und wirbt mit mehr Geschwindigkeit bei abgespeckter Größe.

PDF-Viewer mit "Sandbox"

Die aktuelle Chrome-Beta trägt die Bezeichnung 8.0.552.28 und ist für alle Plattformen in englisch verfügbar. Oberstes Gebot bei der Einbettung des PDF-Betrachters war Google zufolge die Absicherung vor Schadsoftware und damit verbundenen Angriffen aus dem Web.

Eine sogenannte "Sandbox" soll dabei unberechtigte Zugriffe auf das System des Nutzers vereiteln. Abseits des kommende Top-Features finden sich zudem erweiterte Synchronisationsdienste, eine verbesserte Plug-In-Verarbeitung sowie eine neue Flash-Version auf der Änderungsliste. Auch zahlreiche Bugs wurden beseitigt.

Schnellerer Fennec um 60 Prozent geschrumpft

Bei Mozilla liegen die Schwerpunkte bei der Weiterentwicklung von Firefox 4 Mobile für Android und Maemo etwas anders. Auffälligstes Merkmal der neuen Beta-Variante ist ihre radikal reduzierte Größe. So konnte der Dateiumfang um rund 60 Prozent von 43 auf 17 Megabyte geschrumpft werden. Auch der Speicherverbrauch hat sich laut Mozilla Blog deutlich verringert. Darüber hinaus soll Fennec mit neuem Design, einer verbesserten Textdarstellung sowie geringeren Ladezeiten und schnelleren Abläufen punkten. In SunSpiders Javascript Benchmark erreicht die jüngste Beta unter Android 2.2 rund 25 Prozent bessere Werte als die Vorversion. Ebenfalls ihren Einstand feiern die Wiederherstellungsfunktion geschlossener Tab-Fenster und die Option, interessante Weblinks und Bildadressen an beliebige Empfänger zu versenden.

Wer die neue Beta selbst testen will, findet den aktuellen Download unter http://firefox.com/m/beta. Mozilla weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ältere Beta-Varianten zuvor manuell deinstalliert werden müssen. Hinweise zum Vorgehen stehen online zur Verfügung – bislang allerdings ausschließlich in englisch.

(Christian Wolf)

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