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Chrome 34: Neue Beta-Version integriert Sprachsuche "Ok Google"

Google hat die Sprachsuche "Ok Google" in der neuen Beta-Version von Chrome 34 fest in den Browser integriert. Außerdem wird die Verwaltung der Profile "betreuter" Nutzer auf mehreren Geräten vereinfacht.

28.02.2014, 17:16 Uhr
Google© Google

Google hat seinen Browser Chrome aktualisiert und neue Funktionen spendiert. In der Beta-Version von Chrome 34 ist laut Angaben im "Google Chrome"-Blog nun unter anderem die Google-Suche per Sprachbefehl "Ok Google" fest integriert, außerdem lassen sich die Profile von "betreuten Nutzern" auf weitere Geräte importieren.

Sprachsuche "Ok Google" quasi "Handfrei" nutzen

Die Sprachsuche in Chrome 34 ist nun Bestandteil des Browsers und muss nicht erst per Erweiterung installiert werden. Die Sprachsuche lässt sich jetzt zudem auch "Handfrei" nutzen: Ein praktisches Feature beispielsweise während des Kochens, wenn keine Hand zum Bedienen des Smartphones oder Tablets frei ist. "Ok Google" ist mit wenigen Schritten aktivierbar. Laut Google reicht es aus, einen neuen Tab oder die Webseite google.com in Chrome zu öffnen und dort zunächst auf das Mikrofon-Icon zu klicken. Danach lässt sich die Suche direkt per Sprachbefehl nutzen.

Allerdings wird das neue Feature in den nächsten Tagen zunächst nur für die englischsprachigen Versionen von Chrome 34 ausgerollt, erhältlich ist die neue Beta von Chrome 34 sowohl für Windows, Mac OS als auch Linux. Unterstützung der Sprachsuche für weitere Sprachen soll aber schon bald verfügbar sein. Mit "Ok Google" lassen sich die verschiedensten Einsatzszenarien per Sprachbefehl aufrufen. Das Chrome-Team führt Beispiele wie Suchanfragen bei der Google-Suchmaschine, das Setzen eines Timers oder die Erstellung einer Erinnerung für Google Now an. Die einzelnen Sprachbefehle beginnen am Satzanfang jeweils mit den Wörtern "Ok Google".

Profile von "betreuten" Nutzern auf mobile Geräte importieren

Eine weitere Neuerung in der aktuellen Chrome-Beta ist eine vereinfachte Verwaltung der Browser-Accounts von sogenannten "betreuten" Nutzern. Die Funktion erlaubt Familienmitgliedern beispielsweise nur den Besuch bestimmter Webseiten. Nun lassen sich diese Profile in wenigen Schritten auf mobile Geräte übertragen. Beim Anlegen eines solchen Nutzerprofils auf einem neuen mobilen Endgerät lassen sich die bereits auf einem anderen Gerät bestehenden Einstellungen importieren. Alle für den jeweiligen Nutzer erstellten Berechtigungen werden zwischen den Geräten synchronisiert.

Die entsprechende Importfunktion findet sich in der Nutzer-Sektion im Menü "Einstellungen". Die verbesserte Verwaltung von Profilen "betreuter" Nutzer wird derzeit in den Chrome-Versionen für Windows, Mac und Linux unterstützt, soll bald aber auch in der Chrome-Variante für Chromebooks Einzug halten.

(Jörg Schamberg)

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