Security

Chrome 32 weist auf Tabs hin, die Musik abspielen

Der Chrome 32 soll leiser, sicherer und schlanker geworden sein. Auf dem Tab werden nun kleine Symbole eingeblendet, wenn auf der Seite darunter ein Ton abgespielt, auf die Webcam zugegriffen oder der Inhalt per Chromecast auf den Fernseher gestreamt wird.

15.01.2014, 14:31 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Der Browser Chrome 32 ist jetzt in einer stabilen Version erschienen, allerdings mit zwei unterschiedlichen Versionsnummern: Chrome 32.0.1700.76 läuft auf einem Windows-PC oder im Chrome Frame, die Version 32.0.1700.77 auf einem Mac oder einem Linux-Rechner. Wie immer wurden zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, aber auch neue Funktionen hinzugefügt.

Wissen, von welchem Tab der Ton stammt

Der Chrome 32 soll leiser, sicherer und schlanker geworden sein. Auf dem Tab werden nun kleine Symbole eingeblendet, wenn auf der Seite darunter ein Ton abgespielt, auf die Webcam zugegriffen oder der Inhalt per Chromecast auf den Fernseher gestreamt wird. Gerade wenn ein Video oder eine Flash-Anwendung unvermittelt abgespielt wird, weiß der Nutzer nun, zu welchem Tab er wechseln muss, um den Ton abzustellen.

In der neuen Version des Chrome-Browsers wird auch der Download von Malware automatisch blockiert und der Nutzer deutlich darauf hingewiesen. Eltern haben zudem die Möglichkeit, das Surfverhalten ihrer Kinder im Nachhinein einzusehen, um ebenfalls für Sicherheit zu sorgen oder einzelne Inhalte pädagogisch aufarbeiten zu können.

5.000 Dollar für das Aufspüren von Sicherheitslücken

Der integrierte Flash-Player wurde auf die Version 12.0.0.41 aktualisiert. Das Aussehen der Chrome-Version auf einem Computer mit dem Betriebssystem Windows 8 wurde der Metro-Oberfläche angepasst. Darüber hinaus können Entwickler auf neue Programmierschnittstellen (APIs) zugreifen.

Wie üblich wurden bei einem Versionsupdate auch Prämien für das Aufspüren von Sicherheitslücken durch unabhängige Entwickler vergeben. Unter den seit der letzten Aktualisierung aufgedeckten Schwachstellen wurden elf mit einer kleinen Geldsumme bedacht – ausgezahlt wurden einmal 5.000 Dollar und dreimal 1.000 Dollar. Die vier geschlossenen Lücken waren als hohes Sicherheitsrisiko eingestuft worden.

(Peter Giesecke)

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