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Chrome 16 Sicherheits-Update & Chrome 17 Beta

Google schließt per Update drei Sicherheitslücken in seinem Browser Chrome 16. Zudem steht eine Beta von Chrome 17 zum Download bereit, die mehr Geschwindigkeit und Sicherheit mitbringt.

06.01.2012, 12:33 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Mitte Dezember hatte Google seinen Browser Chrome auf Version 16 aktualisiert. Der Internetbrowser des US-Internetkonzern bietet seitdem eine Nutzerverwaltung, die die Erstellung persönlicher Profile für mehrere Chrome-Nutzer erlaubt. Zudem wurde die Synchronisierung optimiert. Nun schiebt das Unternehmen laut Google Chrome Releases Blog ein Sicherheitsupdate nach. Außerdem steht bereits Chrome 17 als Beta bereit.

Update schließt drei Sicherheitslücken

Die Chrome-Entwickler haben die stabile Browser-Version auf Chrome 16.0.912.75 aktualisiert. Das Update wurde für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X, Linux und Chrome Frame veröffentlicht. Gleich drei Sicherheitslücken, die Google mit der Risikostufe "hoch" bewertet hat, werden durch die Aktualisierung geschlossen. Unter anderem konnte es zu einem Speicherüberlauf kommen.

Chrome 16-Nutzer müssen allerdings nicht selbst aktiv werden. Beim nächsten Start des Browsers wird automatisch die aktuellste Version installiert. Wer Chrome bislang noch nicht genutzt hat und gerne einmal testen möchte, findet den Download von Chrome 16 auf der Chrome-Webseite unter www.google.de/chrome.

Chrome 17 Beta: Mehr Geschwindigkeit und erweiterte Sicherheitsfunktionen

Einen Ausblick auf die kommende Version erlaubt die Chrome 17 Beta. Die Programmierer legten den Fokus auf eine Beschleunigung des Seitenaufrufs sowie auf mehr Sicherheit. Chrome kann Webseiten im Rahmen der Autocomplete-Funktion noch vor Eingabe der vollständigen URL bereits im Hintergrund laden und vorab rendern. Dadurch soll die Zeit zwischen dem Betätigen der "Enter"-Taste und der vollständigen Anzeige der Webseite spürbar reduziert werden.

Zudem bietet die Beta-Version von Chrome 17 erweiterte Sicherheitsfunktionen. Der Browser warnt nun nicht mehr nur vor dem Aufruf von schädlichen, mit Malware verseuchten Seiten, sondern analysiert auch geplante Downloads von ausführbaren Dateien. Hierzu gehören beispielsweise Dateien vom Typ ".exe" und ".msi". Ist eine solche Datei bei Google bereits als "gefährlich" registriert oder gilt die Webseite, von der der Download durchgeführt werden soll, nur als wenig vertrauenswürdig, warnt Chrome den Nutzer entsprechend. Google weist darauf hin, dass zum Start im Rahmen der Beta bislang nur eine kleine Anzahl an verdächtigen Dateien erfasst werde, in den kommenden Monaten würde die Analyse aber erweitert.

(Jörg Schamberg)

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