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Chiphersteller Intel schließt Werk in Costa Rica - 1.500 Jobs weg

Noch in diesem Jahr wird Intel sein Werk in Costa Rica abwickeln, 1.500 Mitarbeiter werden ihren Job verlieren. Intel will sein Personal 2014 weltweit um 5 Prozent reduzieren.

10.04.2014, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Der Chiphersteller Intel schließt sein Werk in Costa Rica. Die Fabrik für Montage und Tests von Mikroprozessoren wird noch in diesem Jahr abgewickelt, wie das US-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Rund 1.500 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Das Entwicklungs- und Servicezentrum mit mehr als 1.000 Beschäftigten werde hingegen ausgebaut. Dort entstünden 200 neue Arbeitsplätze.

Intel leidet unter Siegeszug mobiler Geräte

Bereits im Januar hatte Intel angekündigt, im laufenden Jahr sein Personal weltweit um 5 Prozent zu reduzieren. Der Chip-Riese hat noch immer keine rechte Antwort auf den Siegeszug mobiler Geräte gefunden. Intel-Prozessoren stecken vor allem in Computern, bei der Bestückung von Smartphones und Tablets hinkt die Firma hingegen hinterher.

Für Costa Rica ist die Werksschließung ein harter Schlag. Im vergangenen Jahr war Intel allein für mehr als ein Fünftel der Exporte des landwirtschaftlich geprägten Landes verantwortlich.

(Jörg Schamberg)

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