Download-Speed & Co.

"Chip"-Festnetztest: Das ist der zuverlässigste Internetanbieter Deutschlands

Die Internetgeschwindigkeiten, der Unterschied von beworbener und tatsächlich gemessener Bandbreite und das Preis-Leistungs-Verhältnis von zehn Festnetz-Anbietern wurden von der "Chip" untersucht. Es gibt einen klaren Sieger.

Jörg Schamberg, 08.04.2021, 14:39 Uhr
Stoppuhr© Ovidiu Iordachi / Fotolia.com

Das Fachmagazin "Chip" hat die Ergebnisse seines alljährlichen Festnetztests veröffentlicht. Es wurden 180.000 Datensamples ausgewertet, die über den "Chip"-Speedtest in einem Zeitraum von acht Monaten gesammelt worden waren. Dabei wurden nur Verbindungen per Ethernet-Kabel und nicht per WLAN ausgewählt. Berücksichtigt worden seien zehn bundesweit und regional aktive Internetprovider. Der Fokus lag auf der Download-Geschwindigkeit, diese Werte machten 75 Prozent der Bewertung aus, der Upload steuerte 20 Prozent und die Latenz 5 Prozent für die Wertung bei.

Telekom punktet national und regional

Zum nationalen Festnetz-Testsieger gekrönt wurde die Deutsche Telekom, die bei der Gesamtwertung als einziger Anbieter mit "sehr gut" (1,5) bewertet wurde. Auf dem zweiten Platz folgte die EWE AG mit "gut" (1,7), auf Rang drei platzierte sich htp mit "gut" (1,8). Insgesamt acht Anbieter erhielten die Note "gut". Lediglich 1&1 auf dem letzten Platz erzielte ein "befriedigend" (2,9).

In Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein, wo es große regionale Anbieter gibt, hatte die Zeitschrift zudem regionale Rankings erstellt. Auch hier lag die Telekom jeweils auf dem ersten Platz vor den regionalen Providern.

Vodafone mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis

Untersucht wurde aber auch, welche Anbieter die meiste Geschwindigkeit für den jeweiligen Preis bieten. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis wurde Vodafone mit der Note "sehr gut" (1,1) bescheinigt. Für einen Cent erhielten Nutzer im Schnitt 6,75 Mbit/s beim Download. In der Gesamtwertung findet sich Vodafone dagegen mit der Note "gut" (2,1) nur im Mittelfeld wieder.

Ein erfreuliches Ergebnis des Tests: Die Abweichung von der beworbenen, maximalen Bandbreite zur tatsächlich gemessenen Bandbreite sei etwas geringer geworden und liege im Schnitt bei etwas über 25 Prozent - nach rund 27 Prozent im Vorjahr.

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