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Chef von Sony Pictures: Hackerangriff war "kriminelle Erpressung"

Michael Lynton, Chef von Sony Pictures, bezeichnet den Hacker-Angriff auf das Filmstudio als "kriminelle Erpressung". Das Unternehmen werde sich aber bald hiervon erholen. Online erweist sich die Nordkorea-Satire "The Interview" inzwischen als einträgliches Geschäft.

01.01.2015, 13:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Der Hackerangriff auf Sony Pictures war nach den Worten von Firmenchef Michael Lynton ein Fall von "krimineller Erpressung". Er sei aber zuversichtlich, dass das Unternehmen den Angriff und Debatten über die - inzwischen revidierte - Entscheidung, den umstrittenen Film "Das Interview" nicht zu zeigen, rasch überwinden werde, sagte Lynton der "New York Times" (Mittwoch). "Wenn wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren, dann denke ich ehrlich, dass wir uns bald hiervon erholen werden", wurde Lynton zitiert.

"The Interview" spielt online Millionenerlöse ein

Die USA machen Nordkorea für den Hackerangriff verantwortlich. Nach den digitalen Angriffen und Terrordrohungen sagte das Studio den Kinostart der Komödie über ein Attentat auf der nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zunächst ab. An Weihnachten wurde er dann in einigen US-Kinos gezeigt und ist seitdem auch im Internet abrufbar. In den ersten Tagen ihrer Online-Veröffentlichung spielte die Satire bereits mehr als 15 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 12 Millionen Euro) ein.

(Jörg Schamberg)

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