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CES: Toshiba zeigt sein erstes Chromebook und bringt uns das Kira-Ultrabook

Anlässlich der CES in Las Vegas reiht sich Toshiba in die Chromebook-Hersteller ein: Das 13-Zoll-Exemplar wiegt nur 1,5 Kilogramm. Mit 1,35 Kilo noch leichter ist das Luxus-Ultrabook Kira. Es bietet einen Touchscreen mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten.

07.01.2014, 11:51 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Ein Chromebook gibt es bald auch von Toshiba zu kaufen: Der japanische Konzern hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas seinen ersten Laptop mit dem Google-Betriebssystem Chrome OS vorgestellt. Die zweite Neuigkeit, die Toshiba meldet, betrifft das Kirabook - ein Luxus-Ultrabook, das Toshiba im vergangenen Jahr in den USA herausbrachte. Mit neuem Innenleben aufpoliert, startet das besonders leichte Notebook in diesem Jahr auch in Deutschland.

Toshiba Chromebook: Leichtgewicht mit HD-Display

Der Chrome-OS-Rechner wird bislang schlichtweg Toshiba Chromebook genannt und bringt bei einer Bildschirmgröße von 13,3 Zoll diagonal 1,5 Kilogramm auf die Waage. Basierend auf einem Intel Celeron-Prozessor der stromsparenden ULT-Reihe mit integrierter Grafikeinheit zeigt der silberfarbene Laptop eine HD-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten an. Je nach Konfiguration sind bis zu 2 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher verbaut, zum Ablegen persönlicher Daten steht - wie typisch für Chromebooks - nur eine geringe Kapazität zur Verfügung: 16 GB. Da die Geräte auf eine Cloud-Nutzung ausgelegt sind, gewährt Google schließlich auch für einen Zeitraum von zwei Jahren 100 GB kostenlosen Speicherplatz im Google Drive. Auf diesen lässt sich dann auch von anderen Computern oder vom Tablet PC beziehungsweise Smartphone aus zugreifen. Innerhalb von zwei Sekunden soll das Toshiba Chromebook gestartet sein und "den ganzen Tag" lang genutzt werden können, bis es wieder an die Steckdose muss. Konkret sind das neun Stunden.

Toshiba Kira mit Haswell-Core-i7 und besonders hoher Auflösung

Auch das neue Ultrabook erscheint im 13,3-Zoll-Format, ist aber dank Magnesium-Guss-Legierung mit 1,35 Kilogramm noch leichter. Höher hingegen fällt die Auflösung aus: Mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten macht das Toshiba Kira - in den USA Kirabook genannt - mobilen Rechnern wie dem MacBook Pro mit Retina-Display Konkurrenz. Zudem lockt es wie das Dell XPS 15 von 2013 mit einem Touchscreen, abgedeckt von Corning Concore-Glas. Wenn das Kira hierzulande erscheint, wird es mit der neuen Intel Core-i-Prozessorgeneration alias Haswell (Core i7) mit Intel HD 4400 Grafikchip sowie bis zu 8 GB RAM und einer 256-GB-SSD ausgerüstet sein. Zu den Features zählen zudem eine beleuchtete Tastatur, eine HD-Webcam, Lautsprecher von Harman/Kardon sowie WLAN mit Unterstützung des neuen 802.11ac-Funkstandards. Die Akkulaufzeit gibt Toshiba auch bei diesem Exemplar mit bis zu neun Stunden an. Die Schnittstellen: 3x USB 3.0, HDMI, SD-Kartenleser, Bluetooth 4.0, Audio.

Beide Toshiba Notebooks sollen im ersten Quartal in Deutschland starten. Preise und einzelne Konfigurationen nannte der Hersteller noch nicht. In den USA ist das Kira ab 1.299 US-Dollar (etwa 954 Euro) erhältlich.

(Saskia Brintrup)

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